<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394</id><updated>2011-04-22T02:30:01.298+02:00</updated><title type='text'>Splendid Isolation</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>53</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-116371041063678503</id><published>2006-11-16T21:40:00.000+01:00</published><updated>2006-11-16T23:45:52.553+01:00</updated><title type='text'>Mr. Neoliberalism is Dead</title><content type='html'>Manche behaupten ja, Punk sei tot. Dass jedoch zumindest der Post-Punk quicklebendig ist, zeigt die Münchner Ausstellung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Secret Public&lt;/span&gt; im Kunstverein, die noch eine Woche zu sehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestorben ist aber jemand anders, der Antipode des Punk sozusagen. Mr. Neoliberalismus himself, Milton Friedman. Im stolzen Alter von 94 Jahren. Friedman hat die neoliberalen Reformen sowohl von Maggie Thatcher - ein Video mit ihr läuft auch in der oben genannten Ausstellung - wie auch von Ronald Reagan maßgeblich mit beeinflusst. Und wir dürfen es bis heute ausbaden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht bedeutet der Tod Friedmans ja aber auch, dass nun die Zeit reif ist für Neo-Post-Keynesianer - oder für ganz was Neues. Das wäre auch ne Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter dem Aspekt einer synchronistischen Betrachtung ist das zeitliche Zusammentreffen von Friedmans Tod mit einer anderen unerhörten Begebenheit denkwürdig: O. J. Simpson hat in den USA ein Buch veröffentlicht. Soweit, so wenig ungewöhnlich. Man hatte von dem Ex-Footballstar seit seinem Prozess vor zwölf Jahren wenig bis nichts gehört.  Vielleicht brauchte er einfach ein wenig Geld und Aufmerksamkeit. Das soll ja selbst manchem Altbundeskanzler nach deutlich kürzerer Zeitspanne so gehen. Allerdings - Mr. Simpson schreibt ein Buch mit dem Titel "If I Did It, Here's How It Happened". - Wie geschmacklos kann ein einziger Mensch eigentlich sein? Oder begründet er ein neues Textgenre? Snuff-Autobiografie? Irgendwie sehr eklig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es noch einen anderen gefallenen Sünder, der heute Schlagzeilen machte, der mir deutlich besser gefällt als Mr. Simpson. Nämlich der aus Sambia stammende Erzbischof Emmanuel Milingo. Dieser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bad Boy&lt;/span&gt; der katholischen Kirche rappt nicht nur und weiht verheiratete Priester zu Bischöfen, sondern ist nebenher auch noch in der klassischen Profession des Exorzisten tätig. Dafür wurde er dann auch exkommuniziert. Soweit so vorhersehbar.&lt;br /&gt;Merken werden wir uns jedoch die Formulierung seines Schreibens an den Heiligen Vater (man weiß ja nicht, ob solche Formulierungshilfen einem nicht mal selbst nützlich sein könnten bei Kündigungen oder Rausschmissen jeder Art, vielleicht auch mal fürs Finanzamt). Erzbischof Milingo schreibt also an Papst Benedikt: "Wir akzeptieren die Exkommunikation nicht und senden sie liebevoll an unseren geliebten Heiligen Vater zurück, damit er sie überdenke."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebevolles Nicht-Akzeptieren! Danke katholische Kirche! Danke Mr. Milingo! Das hätte selbst Bartleby nicht besser formulieren können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-116371041063678503?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/116371041063678503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/116371041063678503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/11/mr-neoliberalism-is-dead.html' title='Mr. Neoliberalism is Dead'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-115936773693271946</id><published>2006-09-27T16:07:00.000+02:00</published><updated>2006-09-27T16:49:51.296+02:00</updated><title type='text'>Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Imbiss.</title><content type='html'>Auf geht's, sein Sie dabei, hier tanzt der Bär, hier geht's rund, hier ist der Spass zu Hause... Deutschland im Vollrausch. Nicht nur wegen des Oktoberfests oder der Prosecco-Cola schlürfenden, Kettenkarussell fahrenden, Gold-Dirndl tragenden Frau Hilton. Nein, auch die Frau Harms in Berlin sorgt für Volksfestlaune, weil sie den "Idomeneo" einfach vom Spielplan streicht. Da hat sie wohl was falsch verstanden, als sie einen Anruf erhielt, in dem sie auf die "allgemeine Gefährdungslage" aufmerksam gemacht wurde. Oder aber sie war so richtig clever und nutzt die Post-Papst-Islam-Debatten-Phase ganz geschickt für eine erstklassige Marketingkampagne.  Wenn der Idomeneo dann so um Weihnachten herum wieder auf dem Spielplan stehen sollte, dürften ausverkaufte Vorstellungen so sicher sein wie das Amen in der Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufmerksamkeitsökonomisch hat sie die Entscheidung jedenfalls optimal platziert, nämlich am Vorabend der großangekündigten Islam-Konferenz, zu der Herr Schäuble gebeten hat. Der wollte superfreundlich den Dialog mit Vertreter/innen islamischer Gemeinden sowie einzelnen, handverlesenen Islamkritiker/innen suchen und bat deshalb im Anschluss an die Zusammenkunft zu einem gemeinsamen Imbiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisschen blöd dabei ist, dass das Treffen um die Mittagszeit angesetzt war und wir uns gerade im Ramadan befinden. Da dürfen gläubige Muslims und Muslimas erst nach Sonnenuntergang wieder feste wie flüssige Nahrung zu sich nehmen. - Ist das wirklich niemandem in der Vorbereitung aufgefallen? Ein gemeinsames Fastenbrechen am Abend hätte da ein ganz anderes Zeichen setzen können. Würde der Herr Steinmeier die Frau Livni und den Herrn Olmert auch zu Muschelsuppe und Schweinebraten einladen und anschließend ein leckeres Sahneeis spendieren? Oder dem Herrn Bush zur Begrüßung einen doppelten Wodka reichen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hätte das gedacht, aber der Vatikan scheint islamischen Geboten mehr Respekt entgegenzubringen als der deutsche Innenminister seinen Landsleuten. Als der Papst die diplomatischen Vertreter aus mehr als 20 Nationen zu sich bat, gab es in Rücksicht auf den Ramadan nichts zu essen und nichts zu trinken und auch Benedikt XVI. verzichtete auf das obligatorische Wasserglas des Redenden und hielt seine Rede kurz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. &lt;br /&gt;Nein, das habe ich nicht erfunden! Das meldet eben &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,439605,00.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;. Nachdem es mit dem Imbiss im Anschluss an die Islam-Konferenz ja nicht geklappt hat, hatten die Teilnehmer jetzt eine andere schöne Idee: sie sprachen sich gegen die Absetzung der Mozart-Oper aus und wollen sich die Idomeneo-Aufführung gemeinsam ansehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-115936773693271946?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115936773693271946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115936773693271946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/09/im-anschluss-besteht-die-mglichkeit-zu.html' title='Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Imbiss.'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-115885096598926798</id><published>2006-09-21T16:47:00.000+02:00</published><updated>2006-09-21T17:02:46.003+02:00</updated><title type='text'>Enttäuscht</title><content type='html'>Na, das war wohl nichts außer 1A PR-Schaumschlägerei. &lt;br /&gt;Das ausgefeilte sich aus dem Weg gehen von Bush und Ahmadinedschad bei der UN-General Assembly hat zwar einen Sonderpreis verdient und nährt die Vermutung, dass es sich bei den beiden tatächlich um Mr Hyde und Dr Hyde handelt, also um zwei gleichermaßen dunkle Seiten derselben Medaille. Aber ansonsten - enttäuschend!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hätte aber auch damit gerechnet, dass plötzlich alle Blicke auf den weggeputschten und machtenthobenen Thaksin gerichtet sind und nicht auf den Showdown der beiden Dark Vader Ikonen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sonderpreis als Stand-up Comedian geht an an Hugo Chavez für seine &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/09/20/AR2006092000893.html"&gt;leidenschaftliche Rede&lt;/a&gt; vor der UN inklusive des freundlichen Lektürehinweises mal wieder zu Chomsky zu greifen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-115885096598926798?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115885096598926798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115885096598926798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/09/enttuscht.html' title='Enttäuscht'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-115867330656135266</id><published>2006-09-19T15:35:00.000+02:00</published><updated>2006-09-19T15:41:46.570+02:00</updated><title type='text'>Endlich!!</title><content type='html'>Der Sommer hatte es in sich: Fussball-WM, Bärenhatz, Libanonkrieg, japanische Thronfolger, die Gleichberechtigung erübrigen, Papstbesuch mit Papstwetter ... und aktuell nichts als interreligiöse Missverständnisse, neue Neonazis im Landesparlament,   deutsche Soldaten gegen die Hisbollah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was verkündet Spiegel Online: &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437899,00.html"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Ahmadinedschad kündigt Lösung für alle Probleme der Welt an"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wow! Echt? Toll! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal werden wir noch wach - dann hält der iranische Präsident seine Rede vor der UNO.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-115867330656135266?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115867330656135266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115867330656135266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/09/endlich.html' title='Endlich!!'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-115092544884387028</id><published>2006-06-21T22:56:00.000+02:00</published><updated>2006-08-17T10:52:24.033+02:00</updated><title type='text'>Urban Legends aus dem Wald</title><content type='html'>Wie geht es eigentlich &lt;a href="http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/artikel/0605/21-braunbaer-in-bayern/index.xml"&gt;Bruno, dem Bär&lt;/a&gt;? Alternativ JJ1. Gibt's den wirklich? Oder ist es ein zur falschen Zeit auflaufender Sommerloch-Füller?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und diese &lt;a href="http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/03081/index.html"&gt;finnischen Hunde&lt;/a&gt; haben sich den Pokal als Loser des Monats verdient. Mal ist zu heiß, dann verlieren sie die Spur wenn's regnet. Haben die bisher nur im abgeschlossenen, überdachten Zoogehege geübt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber, glaubt man der Urban Legend der bayerischen Wälder, dann hat Bruno ja doch den Humor eines pubertierenden Jungbären. Setzt sich frech mitten in der Nacht in Kochel vor die Polizeiwache. Und dreht den Finnen damit schon wieder ne lange Bärennase. Und den bayerischen Ordnungshütern dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Boulevardblätter rauschen schon, dass Bruno vielleicht sogar im Englischen Garten in München auftauchen könnte. Ja, klar. Am Samstag ist ja das Spiel gegen die Schweden. Da wird er sich bei nem kühlen Hellen (oder wahrscheinlicher einem Humpen Met) am Chinesischen Turm das Spiel anschauen wollen. Wahrscheinlich findet er Skandinavier irgendwie lustig und posierlich. - Und? Haben Sie's bemerkt? Laut WWF Meldung sind die "finnischen Hunde" (siehe dort) ja eigentlich schwedische Elchhunde. Na, dann ist doch jetzt wirklich alles klar, oder nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn die Deutschen das Spiel gewinnen und einfach immer weiter gewinnen? Dann macht sich Bruno schon mal gemütlich auf &lt;a href="http://www.pfostentor.de/bilder/logo_berlin_wm06.jpg"&gt;nach Berlin&lt;/a&gt;. Oder würden Sie das offizielle Plakat anders interpretieren wollen? Und dann werden diese ganzen blöden &lt;a href="http://www.buddy-bear.com/index_bbb.html"&gt;Buddy-Bären&lt;/a&gt;, die in der Hauptstadt herumstehen, von den finnischen Kampfhunden platt gemacht. Und Bruno fährt nach dem Spiel wieder gemütlich nach Hause. Und meldet "mission accomplished"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und kurze Zeit später hören wir dann, dass bei &lt;a href="http://www.lengries.de/bruno.htm"&gt;Lenggries&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.leo-parade.de/Projekt.htm"&gt;Leo, der Löwe&lt;/a&gt; gesichtet wurde. Tja. So ist das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-115092544884387028?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115092544884387028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115092544884387028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/06/urban-legends-aus-dem-wald.html' title='Urban Legends aus dem Wald'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-115045629909406439</id><published>2006-06-16T12:24:00.000+02:00</published><updated>2006-06-16T13:11:40.546+02:00</updated><title type='text'>Krass! Deutsche Wirtschaft bekennt sich zu Diskriminierung</title><content type='html'>Eigentlich ist es doch unfassbar: da tönt die deutsche Wirtschaft vehement gegen das geplante Gleichbehandlungsgesetz. Das heißt doch klar und deutlich: wir wollen weiter diskriminieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verräterisch auch die ganzen Freudschen Versprecher in den Diskussionen mit Arbeitgebervertretern, etwa "das ja klar ist, dass die ganzen Unternehmer gegen Anti-Diskriminierung sind". Eben!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei der interessante Aspekt durchaus ist, dass die Privilegienträger und -verteidiger sich offensichtlich in ihrer diskriminatorischen Praxis durch das geplante Gesetz doch irgendwo bedroht fühlen, sonst würden sie doch nicht so laut tönen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr interessant auch, dass es immer nur die anderen sind, die angeblich Vorbehalte haben. Da kann der Handwerker keine Mitarbeiter mit Migrationshintergrund einstellen, weil die alten Leute eben angeblich (oder doch nur vermutlich -- um so ein anderes Vorurteil zu zementieren?) so oft Vorurteile gegen Ausländer haben. Man selbst hingegen ist total aufgeschlossen und tolerant und entscheidet natürlich nur aufgrund von Qualifikation. Genau! Logisch! Völlig klar! Deswegen sind auch so viele Menschen mit Behinderungen in den Betrieben beschäftigt und so viele Frauen oder Migranten in der Führungsebene tätig und deshalb ist der Anteil der Älteren unter den Langzeitarbeitslosen auch so gering und Mietinteressenten mit dunklerer Hautfarbe finden so rasch eine Wohnung und Homosexualität wird von allen als ganz normal anerkannt und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So oder so: es ist einfach ein Skandal!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-115045629909406439?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115045629909406439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/115045629909406439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/06/krass-deutsche-wirtschaft-bekennt-sich.html' title='Krass! Deutsche Wirtschaft bekennt sich zu Diskriminierung'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114985150212264886</id><published>2006-06-09T13:04:00.000+02:00</published><updated>2006-06-09T13:13:40.760+02:00</updated><title type='text'>Alte Liebe: Green Gartside ist zurück</title><content type='html'>Die Politik des Begehrens ist nach wie vor aktuell. Vielleicht ruhte sie einige Jahre im Verborgenen, aber sie wirkt weiter - und jetzt meldet sie sich im Pop zurück, im Pop, der auch politisch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann, der mir Derrida und Gramsci näher brachte, ist zurück. Der Mann, der die schönsten Liebeslieder der 1980er Jahre schrieb, hat nichts verlernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nix mit Blumfelds Apfelmännern, nein, Green Gartside verlangt nach Weißbrot und Schwarzbier und besingt den "Petrococadollar".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein feines Interview mit Paul Julian Strohmeyer aka Green Gartside aka Scritti Politti führte Thomas Winkler für die &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/06/09/a0263.1/textdruck"&gt;taz&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114985150212264886?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114985150212264886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114985150212264886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/06/alte-liebe-green-gartside-ist-zurck.html' title='Alte Liebe: Green Gartside ist zurück'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114985106993735747</id><published>2006-06-09T12:59:00.000+02:00</published><updated>2006-06-09T13:04:29.946+02:00</updated><title type='text'>Nieder mit der Männerherrschaft!  DFG und WLG fordern die Frauenquote!</title><content type='html'>Wunder gibt es immer wieder:&lt;br /&gt;Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Ernst Ludwig Winnacker, und der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft (WGL), Ernst Rietschel fordern die Frauenquote für den Wissenschaftsbetrieb. "Wir müssen radikal so lange Quoten verlangen, bis ein Ausgleich erreicht ist - bis hin zu 50:50", sagt Rietschel. An deutschen Hochschulen sind lediglich 13% aller Professuren an Frauen vergeben, bei den C4-Lehrstühlen nur 8% und in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen noch weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: dpa, Meldung in der &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/06/09/a0301.1/text"&gt;taz&lt;/a&gt; am 9.6.2006.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114985106993735747?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114985106993735747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114985106993735747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/06/nieder-mit-der-mnnerherrschaft-dfg-und.html' title='Nieder mit der Männerherrschaft!  DFG und WLG fordern die Frauenquote!'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114858088184429971</id><published>2006-05-25T20:11:00.000+02:00</published><updated>2006-05-25T21:24:04.176+02:00</updated><title type='text'>Schock!!! Fiction is Truth!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/1600/petrocelli2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/320/petrocelli2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Haben Sie das gesehen? In der Tagesschau heute abend? Der Bericht über das Enron-Urteil. Haben Sie es bemerkt? Haben Sie? - Und? Sind Sie auch schockiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sprach der für schuldig befundene Jeffrey Skilling, den nun 185 Jahre Haft drohen (die haben schon Humor die Amerikaner) und neben ihm stand sein Anwalt. Und irgendwann sprach auch er ein paar dieser anwaltstypischen Floskeln. Und die Tagesschau blendete seinen Namen ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/1600/petrocelli1.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/200/petrocelli1.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Anwalt war ein graumelierter Typ, nicht unattraktiv, leicht südländisch mediterraner Typ. Und der Name? - Petrocelli!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als der smarte Anthony Petrocelli aus den 1970er ist Daniel aber ziemlich geldorientiert. Er war auch schon beim Simpson-Verfahren aktiv beteiligt: dort vertrat er eine der Opferfamilien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleines Off-Topipc oder auch nicht: Schade eigentlich, dass der &lt;a href="http://www.enronmovie.com/"&gt;Dokumentarfilm&lt;/a&gt; zum Skandal bei den Oscars nicht bedacht wurde.&lt;br /&gt;Zum Nachlesen immerhin erhältlich: Bethany McLean; Peter Elkind: The Smartest Guys in the Room: The Amazing Rise and Scandalous Fall of Enron. 2004.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114858088184429971?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114858088184429971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114858088184429971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/05/schock-fiction-is-truth.html' title='Schock!!! Fiction is Truth!'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114376022338406837</id><published>2006-03-31T01:02:00.000+02:00</published><updated>2006-03-31T01:10:23.386+02:00</updated><title type='text'>Ein Aprilscherz oder doch einfach schlechte Nachrichten?</title><content type='html'>Noch weigere ich mich, es zu glauben. Da werden noch einige langjährige Feldversuche nötig sein, um mich zu überzeugen. Ich schließe auch Selbstversuche nicht aus, um mich von der Wahrheit zu überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angeblich, ich wiederhole: angeblich - soll Schokolade nicht glücklich machen.&lt;br /&gt;Man müsste eine Lastwagenladung voll Schokolade essen um diesen Effekt zu erzielen, meint ein &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/03/31/a0209.1/text"&gt;australischer Forscher&lt;/a&gt;. Nun hat man andererseits auch noch nicht gehört, dass australische Schokolade durch besondere Qualität auffallen würde. Mit welcher Schokolade wurde das denn überhaupt getestet? Prozentsatz des Kakaoanteils, Herkunft und Güte des Kakaos, welcher Chocolatier hat das Rezept bereitet? Wurden Unterschiede ermittelt zwischen, beispielsweise, deutscher, schweizer, belgischer und englischer, amerikanischer oder australischer Schokolade? In  USA sind ja überhaupt nur diese schweineteueren organic chocolates genießbar. Da sieht der Markt in Kontinentaleuropa schon besser aus. Jedenfalls jede Mengen unbeantworteter Fragen.&lt;br /&gt;Wir bleiben skeptisch ... und schreiten mal zu einem kleinen Selbstversuch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114376022338406837?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114376022338406837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114376022338406837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/03/ein-aprilscherz-oder-doch-einfach.html' title='Ein Aprilscherz oder doch einfach schlechte Nachrichten?'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114374762725142821</id><published>2006-03-30T21:34:00.000+02:00</published><updated>2006-03-31T01:02:31.506+02:00</updated><title type='text'>Gibt es noch politische Gedichte?</title><content type='html'>Heute bin ich durch eine Sendung des Bayerischen Rundfunks auf ein Gedicht aufmerksam geworden, dass Rolf Hochhuth vor einigen Jahren veröffentlichen wollte.&lt;br /&gt;Weder der Spiegel noch die Zeit erklärten sich bereit, dieses Gedicht zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Jahre später bearbeitete Hochhuth das Thema dann in einem Theaterstück: "McKinsey kommt"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier das Gedicht, das Silvester 2001 im &lt;a href="http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.12.2001/ak-wi-wi-556353.html"&gt;Tagesspiegel &lt;/a&gt;veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Aktien steigen, wenn Arbeitnehmer fallen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2001: Drei Großbanken schließen 970 Filialen&lt;br /&gt;da der Staat zahlt, die "abgewickelt" stempeln gehen.&lt;br /&gt;Deutsche Bank, ausgerechnet, beim triumphalen&lt;br /&gt;Rekordgewinn, im 130. Jahr seit Bestehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9,4 Milliarden Reingewinn in einem Jahr!&lt;br /&gt;schloss alle Filialen mit weniger als acht Angestellten.&lt;br /&gt;Aussaniert; Freigestellt; Outsourcing: Vokabular&lt;br /&gt;von Sadisten, die dank "Rechts"-Anwälten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treue Mitarbeiter wegschmeißen - für Geldautomaten:&lt;br /&gt;Felonie! Vorstandsdrohnen: Jahresgehalt 15,5 Millionen&lt;br /&gt;dürfen alle Soziallast dem Staat aufladen&lt;br /&gt;trotz regierender SPD ihre Shareholders schonen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die SPD stützt, was die nebbichem "Personal" zufügen&lt;br /&gt;stellt sie steuerlich von jedem Gemeinsinn frei.&lt;br /&gt;Da die Genossen längst das Volk mit dem S betrügen&lt;br /&gt;braucht Europa eine revolutionäre Partei!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114374762725142821?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114374762725142821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114374762725142821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/03/gibt-es-noch-politische-gedichte.html' title='Gibt es noch politische Gedichte?'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114233805586166694</id><published>2006-03-14T13:00:00.000+01:00</published><updated>2006-03-14T17:03:20.383+01:00</updated><title type='text'>Die Letzte macht das Licht aus</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hier ein paar aktuelle Zahlen aus &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,405834,00.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Spiegel Online&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburten in Deutschland 2005: 676 Tsd.&lt;br /&gt;Geburten in Deutschland 2004: 706 Tsd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburten in Nachkriegsdeutschland 1946: 922 Tsd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburten in BRD und DDR 1964: 1.357 Tsd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder anders verglichen (EuroStat-Angaben 2004):&lt;br /&gt;Deutschland: 8,5 Geburten / 1000 Einwohner&lt;br /&gt;Frankreich: 12,7&lt;br /&gt;Großbritannien: 12,0&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passend zum Thema des demographischen Wandels und der schrumpfenden Städte und Regionen hat Spiegel Online auch eine &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-404888,00.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;neue Serie &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;gestartet. Hier ein Ausschnitt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Der "demografische Wandel" finde "überall in Deutschland" statt,&lt;br /&gt;doziert der Berliner Wirtschaftswissenschaftler Ulrich Busch, im Osten&lt;br /&gt;allerdings habe er sich bereits zur "demografischen Katastrophe" ausgewachsen.&lt;br /&gt;Busch: "Großstädte wie Halle, Magdeburg, Frankfurt (Oder), Cottbus,&lt;br /&gt;Neubrandenburg, Gera und Dessau verlieren innerhalb weniger Jahrzehnte bis zur&lt;br /&gt;Hälfte ihrer Einwohner." Der Ökonom weiß, dass es für Außenstehende "kaum&lt;br /&gt;vorstellbar" ist, "was es für eine Stadt mit früher mehr als 300.000 Einwohnern&lt;br /&gt;wie Halle oder Magdeburg bedeutet, innerhalb von zwei Generationen auf 150.000&lt;br /&gt;herunterzugehen". &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Während die großen Städte schrumpfen, sterben bereits die&lt;br /&gt;Dörfer. "Ganze Regionen wie Nordthüringen, Ostprignitz, Altmark, Uckermark,&lt;br /&gt;Vorpommern und die Lausitz sind der Verödung preisgegeben," konstatiert Busch.&lt;br /&gt;In Vorpommern beispielsweise, das&lt;br /&gt;mit knapp 500.000 Einwohnern nur noch 65&lt;br /&gt;Prozent der Bevölkerung von 1970 hat, würden Wüstungen, also aufgegebene&lt;br /&gt;Siedlungsstätten, allmählich zum "Flächenphänomen", hat der Greifswalder&lt;br /&gt;Bevölkerungswissenschaftler Helmut Klüter beobachtet. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Einwanderer ziehen nicht in die schrumpfenden Zonen. Dort und&lt;br /&gt;anderswo, abseits der prosperierenden Städte und ihres Umlandes, vollziehen sich&lt;br /&gt;sogenannte "kumulative Schrumpfungsprozesse", rotieren tückische Teufelskreise.&lt;br /&gt;Wirtschaftsprobleme - Abwanderung - vermehrte Wirtschaftsprobleme - vermehrte&lt;br /&gt;Abwanderung und so weiter und so fort: Eine Abwärtsspirale ohne Ende führt nach&lt;br /&gt;dem Urteil der Experten dazu, dass sich Deutschland in Ost und West ähnlich&lt;br /&gt;tiefgreifend verändern wird wie zuletzt im Mittelalter. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Uns zu diesem Thema passt &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/umwelt/2054626,cc=000000160300020546261HtNwt.html"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;eine Meldung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; anlässlich des Internationalen Tag des Waldes. Der breitet sich nämlich aus und wächst jährlich um eine Fläche von 160 Quadratkilometer. Dies entspräche der Größe einer Stadt wie Aachen. Dann wird Mecklenburg ja bald eine ausgedehnte Waldfläche haben. Und das Ruhrgebiet und das Saarland ... ... Etwa ein Drittel Deutschlands ist derzeit bewaldet. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;.&lt;a href="http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/umwelt/2054626,cc"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114233805586166694?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114233805586166694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114233805586166694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/03/die-letzte-macht-das-licht-aus.html' title='Die Letzte macht das Licht aus'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114199956702815914</id><published>2006-03-10T15:00:00.000+01:00</published><updated>2006-03-10T19:32:44.506+01:00</updated><title type='text'>Buchtipp</title><content type='html'>Passt eigentlich zum fehlenden Freitag in der Robinson Inszenierung der Kammerspiele:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://jungle-world.com/seiten/2006/10/7337.php"&gt;Jungle World&lt;/a&gt; empfiehlt einen Reader zu Critical Whiteness Studies.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hg.): &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Unrast  Verlag, Münster 2005, 540 Seiten, 24 Euro &lt;/p&gt; Hier ein Ausschnitt von &lt;a href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,3,0,261.html"&gt;Susan Arndt&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,222,13.html"&gt;Verlagswebsite &lt;/a&gt;zum Buch&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114199956702815914?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114199956702815914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114199956702815914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/03/buchtipp.html' title='Buchtipp'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114181324481508203</id><published>2006-03-08T11:01:00.000+01:00</published><updated>2006-03-08T11:20:44.853+01:00</updated><title type='text'>Gebärmuttertag</title><content type='html'>In der &lt;a href="http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=821234"&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; haut Elke Buhr heute richtig schön zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie stellt fest, dass heutzutage Frau wieder besonders gerne als Mutter anerkannt wird. Und vor allem all die gemeinen, vaterlandsverratenden, akademisch gebildeten Frauen, die partout nicht reproduzieren wollen, sollen sachte in die Freuden der Mutterschaft gedrängt werden. Wenn schon nicht aus eigenem Antrieb, dann zumindest im Hinblick auf den Klassenerhalt. Denn "wir kriegen zu wenig Kinder" heißt immer auch, dass sich "die Anderen" vermehren wie die Karnickel. Und "die Anderen" ist in diesem Fall die Koalition der Nicht-Deutschen und der Nicht-Akademiker. "Seit dem Aufflammen des Karikaturenstreiks", stellt Buhr fest, "wird die Rede von der "demographischen Katastrophe" standardmäßig verknüpft mit dem Verweis auf die jungen, vitalen islamischen Gesellschaften beziehungsweise deren Enklaven im Westen. (...) Die Verteidigung der eigenen Werte kann offensichtlich nicht mehr diskursiv, sondern nur noch in Form von schierer Biologie gedacht werden: Mehr werden, damit die anderen nicht gewinnen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Biologie scheint aber - und daran haben dreißig Jahre Feminismus scheinbar nichts verändern können - Sache und Aufgabe der Frauen zu sein. Frank Schirrmacher schlittert in seinem letzten Erguss auf seiner geistigen Altmännerrutschbahn auf "Komplimenten", die schon unsere Urgroßmütter nicht überzeugen konnten und deren inhärenter Seximus bereits im Kindergarten erkannt werden sollte. Die Frauen seien laut Schirrmacher schließlich das widerstandsfähigere Geschlecht, sie glänzten durch Selbstlosigkeit und Aufopferungsfähigkeit, sie würden gebraucht als sozialer Kitt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke, Frau Buhr, für das Schlusswort: "Gestatten Frau und Gebärmutter, ich bin hier der soziale Kitt. Wo kann ich mich hinkleben?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114181324481508203?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114181324481508203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114181324481508203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/03/gebrmuttertag.html' title='Gebärmuttertag'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114178562449310186</id><published>2006-03-08T03:00:00.000+01:00</published><updated>2006-03-08T17:55:34.543+01:00</updated><title type='text'>Sagt nicht, ihr hättet nichts gewusst</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span class="zAu"&gt;Es ist Internationaler Frauentag und die taz hat mal wieder ein wundervolles Dossier zum Thema gebracht. Es geht um die Mutterschaft als gesellschaftliches Auslaufmodell - oder doch nicht? Wo es doch an den Müttern, vor allem an den potentiellen Müttern noch zu gebärender Kinder liegt, dass unsere demographische Kurve mal wieder etwas positiver aussieht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span class="zAu"&gt;Nennt mich einen Feigling, nennt mich einfach Realistin. Bestimmte Dinge muss ich nicht machen, um zu wissen, dass sie mir nicht gefallen, keinen Spass machen und obendrein schmerzhaft sind. Selbstverstümmelung ist allgemein verpönt, aber mir ohne Not einen Dammriss oder dauerhafte Inkontinenz einzuhandeln soll erstrebenswert sein?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span class="zAu"&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/03/08/a0168.1/textdruck"&gt;Hier&lt;/a&gt; schreibt Kirsten Meinze über die Themen, über die Schwangere nicht gerne sprechen und wovon manche junge Mutter dann meint, das hätte sie nicht gewusst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span class="zAu"&gt;Hier ein paar besonders schöne Stellen zum Thema "Halt die Klappe und sei glücklich":&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Horrorgeschichten habe ich alle erst hinterher erzählt bekommen. Geschichten vom zerrissenen Schließmuskel einer Kollegin, vom Baby eines Bekannten, das von der Geburt eine Behinderung behielt, von einer Tante, die bei einer ähnlichen Geburt wie meiner, allerdings in Bolivien, gestorben war. Gemessen daran geht es dem Kind und mir gut. (...) Als ich die Horrorgeschichten anderer Frauen dann hörte, war ich bereits durch Scheiße gewatet. Von der Geburt des Riesenkinds blieb ein Riss einmal längs. Das Urinieren brannte, und gegen die 30-minütigen Krämpfe auf dem Klo half nur das Klistier. Ich konnte nicht gehen, stehen, sitzen, das Kind nicht heben. Als ich die Kollegin fragte, warum sie mir nie vom Schließmuskel erzählt &lt;span style="font-size:85%;"&gt;hat, sagte sie, sie habe mich nicht ängstigen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vom Kühlen der Dammwunde bekam ich eine Blasenentzündung. Es folgten eine Brustentzündung (Weiterstillen!, befahl die Kinderärztin), Ekzeme, grippale Infekte, noch mehr Blasenentzündungen (keine Medikamente, weiterstillen!). Ein halbes Jahr Rückbildungsgymnastik später machte ich mir beim Husten noch immer in die Hose. Dem Bus hinterherlaufen? Joggen? Undenkbar. Stattdessen sollten Stromstöße aus einer kleinen Sonde meinen überdehnten Beckenboden trainieren. Der Erfolg hielt sich in Grenzen: Als ich mich mit einem Magenvirus übergeben musste, lief die Blase aus - leider nicht zu Hause. Später fragte ich eine befreundete Mutter, ob auch sie inkontinent sei. Sie bejahte, ihr Freund staunte: "Kriegt &lt;span style="font-size:85%;"&gt;man danach Probleme mit der Blase?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nur in einem Buch habe ich etwas über Blasenschwäche und postnatale Angst vorm Tod gefunden. Den Übergang in die Mutterschaft, hieß es da außerdem, umgebe eine Verschwörung des Schweigens. Ich fragte also meine Hebamme, warum niemand Klartext über das Elend nach der&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Geburt rede. Sie antwortete tatsächlich: "Dann haben die Frauen doch noch mehr Angst vorm Kinderkriegen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In dem Buch stand noch, dass Menschen, die sich angemessen informiert und unterstützt fühlen, mit Stress besser fertig werden. Ja, schön wär's gewesen. So aber habe ich beschlossen: nie wieder.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Und Heide Oestreich ist für diesen schönen Satz in ihrem Artikel über &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/03/08/a0126.1/textdruck"&gt;"Das große Muttern"&lt;/a&gt; zu danken:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gerade die kinderlosen Frauen verhalten sich nach einem urtümlichen Mutterinstinkt: Sie lehnen es ab, unter ungünstigen Bedingungen Kinder in die Welt zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Barbara Dribbusch berichtet, dass Eltern ein größeres Risiko haben, unter Depressionen zu leiden als Kinderlose und Lebensglück und Zufriedenheit im Alter nicht vom Kindersegen abhängt. Also doch &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/03/08/a0167.1/textdruck"&gt;"Wonne auch ohne Windel"&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die traurigere Stimmung bei den Eltern zeigte sich unabhängig davon, ob es sich um Männer oder Frauen handelte. Die meisten Gruppen der Eltern berichteten "von deutlich mehr Depressionen" als Kinderlose, resümierten die Forscher der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee in der Studie, die unter dem Titel "Clarifying the Relationship Between Parenthood and Depression" im &lt;i class="K"&gt;Journal of Health and Social Behavior&lt;/i&gt; kürzlich veröffentlicht wurde. (...)&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;   &lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bei ihrer Untersuchung benutzten die Experten Datenmaterial von 13.000 US-Amerikanern, die nach depressiven Symptomen befragt wurden wie etwa Einsamkeitsgefühlen, Konzentrationsschwierigkeiten, Ess- und Schlafstörungen. Dies unterscheidet die Erhebung von anderen Glücksstudien, wo Menschen ihr subjektives Gefühl von "Zufriedenheit" angeben müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In der neuen US-Studie zeigt sich allerdings ein Unterschied zwischen den Elterngruppen: Alleinerziehende haben es schwerer als verheiratete Paare. Auch Mütter und Väter, die kein Sorgerecht für ihre Kinder besaßen, zeigten mehr Traurigkeit. Wenn die Kinder noch klein sind, haben die Eltern überdurchschnittlich oft mit Verstimmungen zu kämpfen. Keine der Elterngruppen zeigte geringere depressive Anzeichen als die Kinderlosen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die wirklich erschreckende und depressiv stimmende Meldung zum Internationalen Frauentag ist jedoch, dass South Dakota ein rigoroses Abtreibungsverbot erlassen und damit die Erfolge der Frauenbewegung der 1970er Jahre wieder auf "Los" zurückgeschubst hat. &lt;span class="zAu"&gt;Adrienne Woltersdorf beschreibt in ihrem Artikel &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/03/08/a0045.1/textdruck"&gt;"Ein neuer Kreuzzug"&lt;/a&gt; die neue amerikanische Politik und Gesetzeslage.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="zAu"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114178562449310186?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114178562449310186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114178562449310186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/03/sagt-nicht-ihr-httet-nichts-gewusst.html' title='Sagt nicht, ihr hättet nichts gewusst'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-114043203099774224</id><published>2006-02-20T11:36:00.000+01:00</published><updated>2006-02-23T19:04:11.250+01:00</updated><title type='text'>Schokokrise</title><content type='html'>Ohgottohgottohgott!!! Neues Unheil bahnt sich an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-401885,00.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt; warnt uns schon heute vor einer möglicherweise demnächst drohenden globalen Krise: Was passiert, wenn Chinesen und Inder plötzlich Schokogelüste entwickeln sollten?  &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Angst vor dem Schoko-Schock&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;  &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Globalisierung hat manchmal seltsame, unerwartete Auswirkungen. So könnte der wachsende Wohlstand Chinas und Indiens dazu führen, dass in Deutschland die Schokolade teurer wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:78%;"  &gt;Hamburg - Patrick de Maeseneire erwartet, dass die Auswirkungen in ein paar Jahren spürbar sind: Der Chef des weltgrößten Schokoladenproduzenten Barry Callebaut fürchtet, dass wegen der schnell steigenden Nachfrage aus China der Kakao knapp wird.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;   &lt;/p&gt;    &lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:78%;"  &gt;Wenn der Schokoladenkonsum auf den Märkten in Asien anzieht, dürfte langfristig, in etwa fünf bis zehn Jahren, die Nachfrage das Angebot übersteigen", sagte de Maeseneire der "Financial Times Deutschland".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der schweizerische Konzern rechnet laut Interview damit, dass Chinesen, Inder und Indonesier ihre Essgewohnheiten ändern und mehr Schokoladenprodukten verbrauchen. Während ein Europäer durchschnittlich rund zwei Kilogramm reinen Kakao jährlich verspeist, isst ein Konsument in China bisher nicht einmal 20 Gramm, so Marktanalysen der Internationalen Kakao-Organisation ICCO.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten die Chinesen tatsächlich eine Schwäche für Kakaoprodukte entwickeln, dürfte dies den Preis des Rohstoffes steil nach oben treiben. "Die Angebotsseite ist am Kakaomarkt nicht elastisch genug, um auf Nachfrageerhöhungen zu reagieren. Es dauert einfach zu lange, bis neue Bäume einmal Früchte tragen", sagte Christoph Eibl, Leiter Rohstoffhandel bei Tiberius Asset Management, der Zeitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kakaobäume gedeihen nur in einem engen Gürtel rund um den Äquator, vor der ersten Ernte vergehen mehr als fünf Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;itz/dpa-AFX&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-114043203099774224?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114043203099774224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/114043203099774224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/02/schokokrise.html' title='Schokokrise'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113986461162895690</id><published>2006-02-13T22:00:00.000+01:00</published><updated>2006-02-14T13:00:49.886+01:00</updated><title type='text'>Karikaturenstreit als Kulturkampf</title><content type='html'>Der Streit um die dänischen Karikaturen hat immense Ausmaße angenommen und wird zum globalen Bilderstreit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-400346,00.html"&gt;Botho Strauss&lt;/a&gt; hat sich im Spiegel zu Wort gemeldet und stellt seine Sicht auf diesen Konflikt dar.&lt;blockquote&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:78%;"  &gt;In der deutschen Geistesgeschichte gab es immer auch die östliche Sehnsucht, gab es zum Beispiel Nietzsche, der Karl Martell schmähte. Er habe mit seinen Feldzügen gegen die Araber im 8. Jahrhundert Europa um die Segnungen und Reichtümer der sarazenischen Kultur betrogen und unsere glückliche Islamisierung verhindert. Ob er in seinem tiefen antichristlichen Rigorismus dies Urteil auch angesichts der Terrorschläge von Dschihadisten und Salafisten aufrechterhalten hätte? Durchaus denkbar. Nichts bleibt unerbittlicher und eifernder als eine Anti-Passions-Passion. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;   &lt;div&gt;&lt;table class="assetalignright" align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;!-- Vignette StoryServer 5.0 Mon Feb 13 12:15:40 2006 --&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;   &lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:78%;"  &gt;Integration, darunter versteht man bei uns vor allem Assimilierangebote. Am demokratischsten wäre der Verzicht auf Glaubensidentität und Sittenprägung. Für Ausbildung und berufliches Fortkommen empfiehlt sich die profane Gesinnung und Lebensform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folglich gehört der Junge, der gläubige Christ, das Kind, das Heimat kennt und Heimat fordert, so oder so zu einer verschwindenden Minderheit. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Es wird ihm sein inneres Hab und Gut eher streitig gemacht von den Zwängen der Anpassung, der Vorteilssucht und des Karrieredenkens als von den Strenggläubigen des Propheten. &lt;/span&gt;Im Gegenteil, die Letzteren müssten ihn in seinem Glauben noch bestärken - er wird sich ihnen gerade in dem Maße entgegensetzen, wie sie ihm zum Vorbild dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten Regeln für das friedliche Miteinander in der Unvereinbarkeit festgelegt werden, so hätte als eine der ersten zu gelten, dass man Christen nicht als "Ungläubige" denunziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um eine weitere Regel wird gegenwärtig gestritten: ob der Meinungsfreiheit eine Grenze zu setzen sei. Sie findet sie bereits beim Schutz der Person. Es ist nicht einzusehen, weshalb ein solcher Schutz nicht auch für die Sakralsphäre gewährt werden sollte, ohne dass damit demokratische Grundrechte aufs Spiel gesetzt würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Die religiös Indifferenten leben nicht mehr ganz unter sich in diesem Land.&lt;/span&gt; Der Verletzung sakraler Gefühle kommt daher eine andere Bedeutung zu als in der früheren Bundesrepublik. Sie sollte ebenso strafbar sein wie die Verletzung der Ehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie oft beschrieben, bezieht der Islam seine stärkste Wirkung aus seiner sozialen Integrationskraft. Seine diesseitigen Vorteile lässt man leicht außer acht, wenn man sich mit dem politisch-spirituellen Konflikt beschäftigt. Gleichwohl werden liberale Systeme mit ihrem Integrationsangebot, ihren Assimilierforderungen immer mit der innerislamischen Integration konkurrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;die angebliche Parallelgesellschaft ist eigentlich eine Vorbereitungsgesellschaft&lt;/span&gt;. Sie lehrt uns andere, die wir von Staat, Gesellschaft, Öffentlichkeit abhängiger sind als von der eigenen Familie, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;den Nicht-Zerfall, die Nicht-Gleich-Gültigkeit, &lt;/span&gt;die Regulierung der Worte, die Hierarchien der sozialen Verantwortung, den Zusammenhalt in Not und Bedrängnis. Selbstverständlich ist es für den aufgeklärten Westeuropäer der Born der Finsternis, der dies Leben in der Gemeinschaft unterhält und gut organisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;   &lt;div&gt;&lt;table class="assetalignright" align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;!-- Vignette StoryServer 5.0 Mon Feb 13 13:08:13 2006 --&gt; &lt;!-- Vignette StoryServer 5.0 Mon Feb 13 13:08:13 2006 --&gt; &lt;!-- Vignette StoryServer 5.0 Mon Feb 13 13:08:14 2006 --&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;   &lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:78%;"  &gt;Als Experte für passagere Krisen fällt es ihm schwer, mit einem auf Dauer nicht lösbaren Konflikt zu leben. Mit seinem Sinn für das Vorübergehende muss er an ebendieser Dauer scheitern. Da nützt es ihm wenig, wenn er - zwischenzeitlich und vorübergehend - neue Quellen der Religiosität in seiner Welt entdeckt. Sie hören meistens nach dem Kirchentag schon wieder auf zu sprudeln. Andererseits gibt es eine Chance der Inspiration und der indirekten Beeinflussung, die von der unmittelbaren Nähe einer fremden und gegnerischen sakralen Potenz herrührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sollte uns allerdings zu etwas mehr als zu Spott und Satire provozieren. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;In dieser Konkurrenz gilt es, unser eigenes Bestes aufzubieten, es neu zu bestimmen oder wiederzubeleben:&lt;/span&gt; das Differenziervermögen an oberster Stelle, das Schönheitsverlangen, geprägt von großer europäischer Kunst, Reflexion und Sensibilität - lauter Sinnes- und Geistesgaben, die in der westlichen Gesellschaft der Gegenwart von geringer Bedeutung, geringem Ansehen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Wir sind ja nicht bloß eine säkulare, sondern weitgehend eine geistlose Gesellschaft. &lt;/span&gt;Schon das macht den "Dialog" nicht leichter. Für die Vorbereitungsgesellschaft wäre zwar auch unser Bestes heute nichts als Häresie, und doch - gäb's je ein globales Toledo, zumindest eine kurze Blütezeit westöstlicher Synergien, dann führte der Weg dorthin weniger über die Weltmärkte, technische Innovationen, Sitten und Moden, sondern wiederum über &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;die Annäherung und den Disput zwischen den Schriftkulturen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Konflikt ist nicht zu lösen, dafür aber fest umrissen und beendet die Periode der "neuen Unübersichtlichkeit". Mit der westlichen Einfühlung in einen unüberwindlichen Antagonismus, sakral/säkular, ist die herrschende Beliebigkeit, sind Synkretismus und Gleich-Gültigkeit in eine Krise geraten. Vielleicht darf man sogar sagen: Wir haben sie hinter uns. Es war eine schwache Zeit!&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der FAZ-Herausgeber &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-400647,00.html"&gt;Frank Schirrmacher &lt;/a&gt;hat daraufhin gleich reagieren müssen und seine Antwort auf Botho Strauss im eigenen Blatt veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:78%;"  &gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:78%;"  &gt;Unser Problem ist, daß den Islamisten die pure Existenz einer westlichen Kultur als Beleidigung gilt. Die arabisch-europäische Liga gemäßigter Muslime sagt das nicht geradeheraus, obwohl sie, unter großer Anteilnahme, gerade einen Holocaust-Karikaturenwettbewerb veranstaltet. Aber sie nennt eine Vision: "Wir erklären, daß wir den Gebrauch der arabischen Sprache zwischen unseren Völkern als lingua franca in ganz Europa befördern und wiederherstellen werden. Wir erklären, daß wir strukturelle Bindungen zwischen der arabischen Diaspora in Europa herstellen werden, um eine einzige Gemeinschaft in ganz Europa herzustellen. Und wir werden die Bindungen zwischen unserer Diaspora und der Arabischen Nation stärken." Die Frage ist, was eine Gesellschaft dem entgegenzusetzen hat, die allen Ernstes darüber diskutiert, ob ihre eigene Sprache auf Schulhöfen gesprochen werden soll. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ist Mehrheit, und wer ist Minderheit? Diese Frage, die Politiker aus naheliegenden Gründen nicht öffentlich zu stellen wagen, hat der Bevölkerungsforscher Herwig Birg längst beantwortet. Dabei geht es nicht um die Veränderungen der Mehrheitsverhältnisse in der Gesellschaft insgesamt, sondern um eine demographische Revolution von unten. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;   &lt;div&gt;&lt;table class="assetalignleft" align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;!-- Vignette StoryServer 5.0 Mon Feb 13 17:11:03 2006 --&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;    &lt;span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Das ist ein fundamentaler Umformungsprozeß, der uns beruhigter sein lassen könnte, wenn wir nicht schon heute wüßten, daß eine wachsende Zahl dieser Zuwanderer oder ihrer Nachkommen in den letzten Jahren mehr von der sozialen Integrationskraft des Islam profitiert als von der Integrationskraft unserer Gesellschaft. Zur gleichen Zeit nämlich wird der explosive Jugendanteil in den despotisch regierten arabischen Ländern sich ein weiteres Mal erheblich verstärkt haben. (...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/archiv/14.02.2006/2351546.asp#"&gt;Im Tagesspiegel&lt;/a&gt; vom 14.2.2006 erhellt Rüdiger Schaper die Texte von Botho Strauss und Frank Schirrmacher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;a href="http://www.frankfurter-rundschau.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=804828"&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; kommt Ina Hartwig zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Religion, Heimat, Familie: Das sind, astrein durchdekliniert, konservative Großthemen, die Strauß für sich reklamiert, der verlorene Schönheitssinn gehört auch noch dazu, vulgo: Kultur. Das alles wäre nicht weiter der Rede wert, wenn Strauß seine Selbstvergewisserung nicht an eine brenzlige, in der Tat stammtischhafte Melange aus Angst und Neid, kurz: aus Ressentiments, bände. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ist sein Feindbild der seiner Wurzeln verlustige Westeuropäer, so wäre sein Held der potente Konservative.&lt;/span&gt; Dass dieser, sozusagen als Schriftgelehrter wie einst Voltaire, in den religiösen Dialog eintreten könnte, ist die schöne Illusion dieses Gemütszustands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Und Eckhard Fuhr meint in der Welt, dass uns ein &lt;a href="http://www.welt.de/data/2006/02/14/845372.html"&gt;"Nüchterner Blick"&lt;/a&gt; Not tue&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Sie reden sich gern ein, die Wut der islamischen Massen sei nur künstlich erzeugt von Mullahs und politischen Despoten. Eigentlich wollten diese Massen nichts anderes, als so zu leben, wie wir im Westen. Was die materielle Seite des Lebens betrifft, mag das ja stimmen. Aber bei allem, was darüber hinaus geht, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;sollten wir im Westen uns von dem Gedanken verabschieden, wir seien das heimlich bewunderte und fortschrittsgeschichtlich geadelte Vorbild.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;In der taz vom 14.2.2006 kommentiert &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/02/14/a0125.1/textdruck"&gt;Christian Schneider&lt;/a&gt; das Bildverbot als Instrument der Aufklärung.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Bilderverbot ist eine Frühform der Aufklärung: Gegen den heidnisch-polytheistischen Konkretismus der Götzenverehrung setzt es die klare Linie des einen Gottes, der nicht darstellbar ist, weil er eine andere Qualität des Seins repräsentiert, als sie den Menschen zusteht. Das Bilderverbot richtet sich nicht auf Bilder schlechthin, sondern gegen das Kultbild. Es verwaltet die grundlegende Differenz zwischen Weltlichem und Göttlichem, indem es darauf beharrt, dass die göttliche Macht nicht repräsentiert werden kann, ohne sie zu verweltlichen.&lt;/span&gt;   &lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(...) Das Bilderverbot als Wächter über die Grenzlinie der beiden Reiche richtet sich insofern ursprünglich gegen die Aufladung des Politischen mit Theologischem. Jedenfalls im Geist der westlichen Aufklärung. (...) Nun ist es keineswegs so, dass es nur im Westen "Aufklärung" gegeben hat. Die islamische Aufklärung ist historisch bedeutend älter, anderen Inhalts - und ohne sie die westlich-christliche nicht denkbar. (...)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Zurzeit üben sich unsere Politiker darin, zu beteuern, dass es sich bei den Konflikten zwischen dem Westen und dem Islam keineswegs um einen Kampf der Kulturen handele. Die Beteuerung erinnert indes allzu sehr an Pfeifen im Wald. Islam und Christentum haben sich über 1.400 Jahre gegenseitig als "den Anderen" betrachtet. (...) Islam und Christentum teilen eine teleologische Auffassung der Geschichte ebenso wie den Glauben an die Überlegenheit ihrer Werte. Gerade diese Ähnlichkeit macht die eklatanten Unterschiede in der Bewertung von Individuum, Gemeinschaft und ihrem Zusammenhang so prekär und die fundamentale Differenz in der Stellung der Religion im politischen Leben so konfliktuös. (...)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(...) Der so genannte "Kampf der Kulturen" besteht nicht zuletzt darin, dass die jeweils andere Kultur Züge des eigenen Untergegangenen spiegelt. Eben diese Konfrontation mit dem fremd gewordenen Ähnlichen wirkt dann schockierend. Oder anziehend: Haben nicht noch vor kurzem deutsche Konservative öffentlich bekannt, wie sehr sie die religiöse Inbrunst der Muslime berührt - und sich dabei positiv auf die Bilder von Selbstgeißelungsdemonstrationen bezogen?&lt;/span&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113986461162895690?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113986461162895690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113986461162895690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/02/karikaturenstreit-als-kulturkampf.html' title='Karikaturenstreit als Kulturkampf'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113899064593558350</id><published>2006-02-03T19:16:00.000+01:00</published><updated>2006-03-14T13:44:37.526+01:00</updated><title type='text'>Einen Rat für liberale Muslime</title><content type='html'>fordert im &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/03.02.2006/2328985.asp"&gt;Tagesspiegel &lt;/a&gt;ein junger deutscher Muslim iranischer Herkunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Update 14.3.2006&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Dänemark hat sich unter der Initiative des syrischstämmigen Naser Khader zwischenzeitlich eine Vereinigung demokratischer Muslime gebildet. Der Spiegel-Bericht ist &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-405770,00.html"&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113899064593558350?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113899064593558350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113899064593558350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/02/einen-rat-fr-liberale-muslime.html' title='Einen Rat für liberale Muslime'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113899049806110125</id><published>2006-02-03T19:13:00.000+01:00</published><updated>2006-02-04T23:30:17.096+01:00</updated><title type='text'>Sag mir, wo die Dollars sind</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;"&gt;Ein ehemaliger Mitarbeiter der US-Verwaltung im Irak hat gestanden, mindestens zwei Millionen Dollar veruntreut zu haben. Die Summe war eigentlich für den Wiederaufbau des Landes bestimmt. Zu seinen Komplizen sollen auch Offiziere der US Army gehört haben.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-398821,00.html"&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Spiegel Online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113899049806110125?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113899049806110125'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113899049806110125'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/02/sag-mir-wo-die-dollars-sind.html' title='Sag mir, wo die Dollars sind'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113889127218859318</id><published>2006-02-02T15:34:00.000+01:00</published><updated>2006-02-13T01:53:25.160+01:00</updated><title type='text'>Dänische Karikaturen</title><content type='html'>Im folgenden nur eine Liste mit verschiedenen Meldungen zum Streit um die Mohammad-Karikaturen in der dänischen Zeitung "Jyllands Posten":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online schreibt &lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,398567,00.html"&gt;das &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Süddeutsche schreibt &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,kulm2/kultur/artikel/374/69305/"&gt;dies&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die taz &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/31/a0158.1/textdruck"&gt;jenes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Herr Broders Meinung ist &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,398418,00.html"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die tagesschau &lt;a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5190466_REF1_NAV_BAB,00.html"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wikipedia zu &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jyllands-Posten"&gt;Zeitung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-398885,00.html"&gt;Jordanischer Chefredakteur wagt Abdruck der Zeichnungen und verliert seinen Job&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: Und einen Tag später wird der &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-399165,00.html"&gt;Chefredakteur verhaftet&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: Ibn Warraq meint &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-398876,00.html"&gt;"Entschuldigt Euch nicht"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: Eine Replik von Jürgen Gottschlich: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,druck-399146,00.html"&gt;"Maulhelden der Meinungsfreiheit"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-398964,00.html"&gt;Zeichner mit dem Tode bedroht&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-398961,00.html"&gt;USA unterstützen Moslems&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: &lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,druck-398888,00.html"&gt;France Soir offline, Hagalil gehackt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-398812,00.html"&gt;Annan fordert Respekt vor Religionen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online: Kristina Bergmann: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-399145,00.html"&gt;"Das gefährliche Spiel mit der religiösen Inbrunst"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünf Stimmen deutscher Karikaturisten sammelte der &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/index.asp?ran=on&amp;url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/03.02.2006/2328789.asp#art"&gt;Tagesspiegel&lt;/a&gt; darunter auch´&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Gerhard Haderer:&lt;/b&gt; „Ich halte den Auftrag der Jyllands-Posten-Redaktion, Mohammed zu zeichnen, für eine Schnapsidee. Das islamische Bilderverbot ist eindeutig. Allerdings ist es inkonsequent, dass sich der Westen jetzt nicht hinter die Karikaturisten stellt. Die Muslime, die im Nahen Osten auf die Straße gehen, schießen mit Kanonen auf Karikaturen; ihre Reaktion ist völlig humorlos. Auch für mich gelten Tabus: Ich habe mein Jesusbuch herausgebracht, weil es im Christentum kein Verbot gibt, Jesus darzustellen. Weil ich nicht aus dem Islam oder Judentum komme und ihre Affektlage nicht nachvollziehen kann, würde ich auch ihre Bilderverbote nicht unterlaufen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Gerhard Haderer, Jahrgang 1951, arbeitet für den „Stern“. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Geltung des Bilderverbots vermeldet der Tagesspiegel &lt;a href="http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/03.02.2006/2329514.asp#art"&gt;folgendes&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Update 3.2.2006&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Rudolph Chimelli kommentiert zum Thema &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/486/69417/"&gt;Religion und Respekt&lt;/a&gt; in der SZ&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Bernd Graff überaus einsichtsreicher SZ-Kommentar behandelt das &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/442/69373/"&gt;Fackeln mit der Freiheit&lt;/a&gt;. Graff ruft dazu auf, auf beiden Seiten "zivilisationsemphatisch abzurüsten" und erinnert an die Mär von den "99 Luftballons"...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Update 7.2.2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Iran karikiert zurück - Kampf der geschmacklosen Tabubrecher&lt;br /&gt;Spiegel Online stellt diesen &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-399471,00.html"&gt;Cartoon-Streit&lt;/a&gt; in den Zusammenhang politischer Konflikte.&lt;br /&gt;Und für &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21985/1.html"&gt;Telepolis&lt;/a&gt; kommentiert Florian Rötzer und stellt den Zusammenhang zu anderen Tabus und gotteslästerlichen Akten her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Update 8.2.2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zeit vom 2.2.06 wird &lt;a href="http://www.zeit.de/2006/06/Petition?page=all"&gt;"Gerechtigkeit für die Muslime gefordert"&lt;/a&gt;. Mark Terkessidis und &lt;span class="byline"&gt;Yasemin Karakasoglu berichten über eine Petition von 60 Migrationsforschern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/2006/02/08/fe/articleDK14K.print.html"&gt;In der NZZ&lt;/a&gt; äußern sich dänische Künstler zum Karikaturenstreit.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,Times,Verdana,Geneva,Arial,Helvetica,Sans-Serif;"&gt;Während sich die dänische Politik in die nationalistische Ecke zurückzog, verlagerten Schriftsteller ihre Romanhandlungen in ferne Regionen, nach Alexandria, Lima oder Kautokeino. Oftmals, etwa in Ib Michaels «Der Papst von Indien», geht es um die Frage der Toleranz. Lange brauchten die Autoren, bis sie gegen den politischen Kurs explizit Stellung bezogen. Im Dezember verurteilte eine Gruppe um Klaus Rifbjerg, Suzanne Brøgger und Ib Michael (...) die «Diskriminierung der ethnischen Minderheiten in der Alltagssprache und der Gesetzgebung». Diese Menschen würden «ausschliesslich als kriminelle, gesellschaftsschädigende Elemente, potenzielle Gewaltverbrecher und Sozialklientel» betrachtet. Führende Politiker der populistischen Volkspartei beschimpften «unsere muslimischen Mitbürger als Pest, Bazillen, Krebsgeschwür, und Leute, die nur darauf warten, zahlreich genug zu sein, um uns zu erschlagen».&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;In der Frankfurter Rundschau versucht Harry Nutt den entfachten &lt;a href="http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=801022"&gt;"Weltenbrand"&lt;/a&gt; einzudämmen und in historische und geopolitische Relation zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die kommentierende Klasse bewegt unterdessen die Frage, ob ein Kampf der Kulturen bevorsteht und unterschlägt der Einfachheit halber, dass Huntingtons Wort vom "Kampf der Kulturen" bereits ein ideologisches Theorem zu Grunde lag, das einen Zusammenstoß der Religionen weniger prophezeite als herbeisehnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Der Zürcher Soziologe Jörg Räwel greift in der Frankfurter Rundschau ebenfalls Huntingtons "These" vom Clash of Civilisations auf. Er sieht die derzeitigen Konflikte als Ausdruck einer Weltgesellschaft.&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Modernen Verhältnissen wird keineswegs gerecht, eine Frontstellung zwischen zwei Kulturen oder Gesellschaften, einer archaischen, von Moral dominierten, und einer modernen, progressiven Perspektive, sehen zu wollen. Die funktional differenzierte Weltgesellschaft ist vielmehr durch die Tendenz ausgezeichnet, unterschiedliche gesellschaftliche Binnenperspektiven zu generieren, die arbeitsteilig unterschiedliche funktionale Aufgaben der Gesellschaft übernehmen. (...) Die relative Eigenständigkeit dieser Binnenperspektiven führt zu einer konstitutiven Unruhe der modernen Gesellschaft. Systeme können sich nicht direkt in ihrer je spezifischen Perspektivik beeinflussen, sondern nur eigenperspektivisch auf die generierten Veränderungen reagieren - und rufen damit selbst wiederum Veränderung hervor. Dies führt dazu, dass sich die moderne Gesellschaft paradoxer Weise durch ständigen Wandel stabilisieren muss. (...) In der prestigereichen humoristischen Kommunikation wie auch im modernen System der Kunst ist nun dieses Erfordernis der modernen Gesellschaft selbst funktionalisiert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;In der taz kommentiert &lt;/span&gt;&lt;span class="zAu"&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/02/08/a0146.1/textdruck"&gt;Bahman Nirumand&lt;/a&gt; den vom Iran ausgerufenen Karikaturenwettbewerb, verweist auf politische Zusammenhänge sowie auf moderate Stimmen iranischer Intellektueller, die den friedlichen Dialog der Kulturen suchen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dass die Proteste in islamischen Ländern vom Iran aus gesteuert werden, vermutet der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler (SPD). Im NDR stellte er gestern einen Zusammenhang mit den Entscheidungen der internationalen Gemeinschaft gegen das iranische Atomprogramm her.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Ebenfalls in der taz berichtet Reinhard Wolff über die dänische &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/02/08/a0148.1/textdruck"&gt;Zeitung &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;i class="K"&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/02/08/a0148.1/textdruck"&gt;Jyllands-Posten&lt;/a&gt;:&lt;/i&gt;&lt;span class="zAu"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ende der Neunziger veränderte sich &lt;i class="K"&gt;JP&lt;/i&gt; deutlich. Fast ein Viertel der Redaktion musste gehen, die Qualität sank, die Meinungsseite orientierte sich immer mehr nach rechts. Einhergehend mit der Ausrufung eines "Kulturkampfs" durch die 2001 angetretene konservativ-rechtsliberale Regierung entwickelte sich &lt;i class="K"&gt;JP&lt;/i&gt; zum Sprachrohr einer Verschärfung der Ausländerpolitik. Themen kamen ins Blatt, für die man den Tatsachenbeweis schuldig blieb. Ein Chefredakteur ging, nachdem die Leitung gegen seinen Widerstand passend zu den Parlamentswahlen eine Geschichte über angeblichen systematischen Sozialsystemmissbrauch durch Asylsuchende ins Blatt gehoben hatte. Kurz vor den weltweit bekannt gewordenen Zeichnungen prangte auf der Titelseite: "Islam am kriegerischsten". Eine groß aufgemachte Geschichte einer muslimischen Todesliste mit jüdischen Namen erwies sich als Fantasieprodukt.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Der &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-399703,00.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt; berichtet über die weltweiten Reaktionen und Proteste, sowie neue Karikaturen in Frankreich und Deutschland. Inzwischen haben jedoch die Satirezeitschriften das Ruder übernommen. Außerdem wird über &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-399684,00.html"&gt;aktuelle Umfrageergebnisse&lt;/a&gt; berichtet, die belegen, dass die Kluft im Westen größer geworden ist und sich mehr Menschen vom Islam bedroht fühlen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="byline"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Frankfurter Rundschau vom 11.2.2006 äußert sich &lt;a href="http://www.fr-aktuell.de/fr_home/startseite/?sid=206a37831a4aac1f29f749a782d0c696&amp;cnt=803402"&gt;Harald Müller&lt;/a&gt; zum Zusammenhang von Meinungsfreiheit, Menschenwürde und Religion. In der gleichen Ausgabe der FR stellt &lt;a href="http://www.fr-aktuell.de/fr_home/startseite/?sid=206a37831a4aac1f29f749a782d0c696&amp;amp;cnt=803317"&gt;Katajun Amirpur&lt;/a&gt; fest, dass es kein islamisches Bilder- oder Humorverbot gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiegel Online hat am 12.2.2006 den&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-400168,00.html"&gt; pakistanischen Schriftsteller Ahmed Rashid&lt;/a&gt; interviewt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;Der Westen muss Verantwortung übernehmen und Sensibilität gegenüber den Traditionen anderer Völker zeigen. Westliche Tageszeitungen drucken keine Bilder toter Körper, weil es die Gefühle der Menschen verletzen würde. Hier publizieren wir keine Bilder von Mohammed. Diese Art von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mangel an kultureller Sensibilität &lt;/span&gt;ist ein Problem im Westen und es wächst weiter. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;Die muslimische Gesellschaft wird intoleranter gegenüber westlichen Gesellschaften wegen der Zeit nach dem 11. September. Muslime stehen unter Generalverdacht. Nun macht sich das Gefühl breit, dass Europäer absolut keinen Respekt gegenüber der islamischen Religion, Kultur und Gesellschaft haben. Wenn der Westen weiterhin nicht zwischen al-Qaida und Hunderten Millionen von Muslimen differenziert, wird diese Frustration wachsen. (...)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;  &lt;/span&gt;   &lt;span style="font-family: georgia;font-family:Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,sans-serif;font-size:85%;"  &gt;Vor einigen Wochen haben die Amerikaner pakistanisches Territorium an der Grenze zu Afghanistan bombardiert und dabei 13 pakistanische Zivilisten getötet. Die Amerikaner hatten gehofft, Führungskräfte von al-Qaida zu treffen. Stattdessen starben Frauen und Kinder. Musharraf war nicht fähig, sich zu beschweren oder eine Entschuldigung von Seiten der Amerikaner zu fordern. Die Menschen hier sind erzürnt darüber, dass die Amerikaner kommen und Pakistans Souveränität untergraben können. Und darüber, dass Pakistan finanziell so eng mit den USA verflochten ist, dass es nicht einmal eine Entschuldigung einfordern kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;In der taz vom 13.2.2006 macht sich Kai Hafez weitreichende Gedanken zum derzeitigen &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/02/13/a0133.1/textdruck"&gt;"Monolog der Kulturen"&lt;/a&gt;.&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;   &lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Im Nahen und Mittleren Osten ist die Wahrnehmung verbreitet, dass der Westen ungeachtet der formalen Entkolonialisierung noch immer weite Teile der Politik dominiert. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dazu passt, dass ein prominenter Berater des britischen Premiers Blair, Robert Cooper, offen vom Willen zu einem neuen Kolonialismus spricht oder Frankreich per Gesetz die Rehabilitation der eigenen Kolonialvergangenheit anstrebt. (...)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Attitüde der Bagatellisierung, die im Westen verbreitet ist, übersieht, dass es ein prinzipieller Unterschied ist, ob jemand seine "eigene" oder eine "fremde" Gruppe karikiert. Hinzu kommt, dass Muslime sich im Westen oft verzerrt wahrgenommen fühlen - eine Sicht, die durch die Themenagenda westlicher Medien, die den Islam nahezu vollständig auf Fundamentalismus, Terrorismus, Zwangsheirat, das Kopftuch und ähnliche Dinge reduziert, bestätigt wird.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Polemik radikaler Islamisten nutzt die westliche Islamophobie, um daraus ein politisches "Vernichtungsprojekt" des Westens abzuleiten. Es ist kein Wunder, dass die Demonstrationen gegen die Karikaturen in Europa relativ verhalten ausfallen, während sie in Nahen Osten eskalieren. Das zeigt, dass es weniger eine kulturelle Dissonanz ist, sondern vielmehr die täglich erlebte Einmischung des Westens in die eigenen Belange, die die Wut befördert. In dieser Situation macht es überhaupt keinen Sinn, wenn Deutschland und Europa einen "Dialog der Kulturen" führen, während die USA neokoloniale Politik betreiben. Diese Arbeitsteilung funktioniert nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113889127218859318?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113889127218859318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113889127218859318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/02/dnische-karikaturen.html' title='Dänische Karikaturen'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113880023755747077</id><published>2006-02-01T14:21:00.000+01:00</published><updated>2006-02-01T14:23:57.573+01:00</updated><title type='text'>Anderer Leute Probleme</title><content type='html'>Bill Gates hat manches Problem, das andere Menschen nicht haben.&lt;br /&gt;Wie &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-398517,00.html"&gt;der SPIEGEL meldet&lt;/a&gt;, sprengen die Beträge, die in seiner Steuererklärung erfasst werden, die dafür vorgesehenen Masken der Formulare.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113880023755747077?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113880023755747077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113880023755747077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/02/anderer-leute-probleme.html' title='Anderer Leute Probleme'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113866320838423847</id><published>2006-01-30T23:53:00.000+01:00</published><updated>2006-01-31T18:52:03.186+01:00</updated><title type='text'>Noch ein Osthoff Update</title><content type='html'>Irgendetwas scheint diese Geschichte in unserem kollektiven Unterbewusstsein auszulösen. Es nimmt kein Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die FAZ am Sonntag (29.1.2006) bringt ein Interview mit dem deutschen Geschäftsmann und ehemaligen DDR-Diplomaten Rolf-Eckhard Giermann. Er ist davon überzeugt: "&lt;a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc%7EEE83D7AEB7E4F4FA7B7A06D5F5172601A%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;Susanne Osthoff hat keine Fehler gemacht&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;Hart geht er indes mit der Rolle der Medien ins Gericht: &lt;span class="dunkelgrau-12-16"&gt;"Diejenigen, die sich prinzipiell falsch verhalten, insbesondere im Moment, sind die Medien in Deutschland. Sie schaden dem Land, wie es schlimmer nicht geht."&lt;br /&gt;Und auch der Arbeitgeber der jüngsten Entführungsopfer wird als vollkommen verantwortungslos handelnd kritisiert: "&lt;/span&gt;Die Mitarbeiter wurden völlig unzureichend vorbereitet - man kann schon sagen - an die Front geschickt. Jeder hätte wissen müssen, daß Baidschi mit der gefährlichste Ort im ganzen Irak ist. (...) Das ist der erste Fall, den ich kenne, in dem Mitarbeiter so ins Feuer geschickt worden sind."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das SZ Magazin brachte am 27.1.2006 einen &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,trt2m1/ausland/artikel/104/69035/"&gt;Artikel von Hans Leyendecker&lt;/a&gt;. Er stellt einen Geschlechterkampf um das Thema Susanne Osthoff fest, bei dem die Frauen mit Sympathie für Frau Osthoff auf der einen und die Männer mit ihrer Ablehnung von Susanne Osthoff auf der anderen Seite zu verorten seien. Letztlich böte Frau Osthoff eine optimale Projektionsfläche für allerlei Stellvertreterthemen.&lt;br /&gt;Danken muss man Herrn Leyendecker schon allein für eine schön beschriebene Situation, die im Zitat „Liebchen, sei doch bitte mal still“ gipfelt. "Das so feine Wort „Liebchen“ hat für die, die dabei waren in jener Runde, bis heute seinen drohenden Klang nicht verloren."&lt;br /&gt;Bei Herrn Leyendecker liest sich die Kurzbiographie der Susanne Osthoff so: &lt;blockquote&gt;Mit 17 rückte sie daheim aus, zog zu einer Freundin, studierte später Vorderasiatische Archäologie, Semitistik, Hebräisch, Aramäisch, Keilschrift, fuhr mit dem Motorrad durch die Sahara, lebte fünf Jahre mit einem irakischen Archäologen zusammen, der ein Despot war und sie ins Gefängnis brachte, als sie nicht spurte. Sie kam frei, lebte mit einem gut aussehenden Beduinen zusammen, bekam 1993 eine Tochter und schickte den Erzeuger dieser Tochter dann mit einem One-Way-Ticket nach Hause. Allein schlug sie sich durch, brachte Hilfsgüter in den Irak und versuchte, Grabungsstätten vor Plünderern zu schützen: „Ich schleppe Kisten von A nach B“, hat sie ihre Arbeit mal umschrieben. „Ich bin mein eigener Herr“, hat sie auch gesagt.&lt;/blockquote&gt;Schön ist auch, dass Herr Leyendecker an die Abenteurerin &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isabelle_Eberhardt"&gt;Isabelle Eberhardt&lt;/a&gt; (1877-1904) erinnert und eine Parallele herstellt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Isabelle Eberhardt war eine Nomadin, die in Zelten wohnte und sogar wilde Idiome verstand. Sie sympathisiere mit „arabischen Elementen“, schrieb damals ein französischer Kolonialbeamter. Nachdem ein Attentat auf sie verübt worden war, musste sie „zu ihrem eigenen Schutz“ 1901 Algerien verlassen.&lt;br /&gt;Wer hinter dem Attentat steckte, konnte nie geklärt werden. Sie nahm dann in Zeitungsartikeln ihre Attentäter in Schutz, was für viel Ärger sorgte. Der Schriftsteller Robert Randau bewunderte ihre „einzigartige Gabe, Notare, Korporale, Philister jeglicher Schattierung aus der Fassung“ zu bringen. &lt;/blockquote&gt;Eberhardts Reisebericht "Sandmeere" ist von Rowohlt 2004 neu aufgelegt worden. Ebenfalls im Herbst 2004 erschien der &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/17974.html"&gt;Band "Abenteuer in der Wüste"&lt;/a&gt; von Catherine Sauvat über das Leben von Isabelle Eberhardt. Ein Video zu ihrer Lebensgeschichte mit Mathilda May und Peter O'Toole wurde bereits 1990 veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Münchner &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;report&lt;/span&gt;-Redaktion  hat &lt;a href="http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2006/00299/"&gt;folgende Recherchen&lt;/a&gt; anzubieten, die den Fokus auf den BND und seine irakischen Kollegen richten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113866320838423847?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113866320838423847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113866320838423847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/noch-ein-osthoff-update.html' title='Noch ein Osthoff Update'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113832676903540109</id><published>2006-01-27T02:20:00.000+01:00</published><updated>2006-01-27T03:00:22.303+01:00</updated><title type='text'>Was alles passieren kann</title><content type='html'>&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;In den Palästinensergebieten gewinnt die Hamas die absolute Mehrheit.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Papst Benedikt schreibt seine &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-397245,00.html"&gt;erste Enzyklika über die Liebe&lt;/a&gt;: Deus Caritas Est.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Der zum 'Sex' degradierte Eros wird zur Ware, zur bloßen 'Sache'; man kann ihn kaufen und verkaufen, ja der Mensch selbst wird dabei zur Ware."&lt;/blockquote&gt;Das hätte mit ein paar Mal "Scheiße" versehen, René Pollesch nicht anders formuliert.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Interessante Forschungsprojekte: &lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-397400,00.html"&gt;Sex ist gut gegen Nervosität und Lampenfieber&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;   &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Noch ein interessantes Forschungsergebnis: &lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-387542,00.html"&gt;Schizophrenie macht sexy&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;   &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Wenig verwunderlich ist, dass die &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-397217,00.html"&gt;Armut im Irak&lt;/a&gt; stark angestiegen ist.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;/li&gt;   &lt;li&gt;"Die spinnen, die Römer", wusste schon Asterix. Andere italienische Regionen sind nicht besser: Jetzt soll ein Gericht darüber entscheiden, ob die &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-397180,00.html"&gt;Existenz Jesus Christi&lt;/a&gt; eine historische Tatsache ist oder eine bloße Glaubensfrage.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Silvio Berlusconi wird mit dem &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/25/a0141.1/text"&gt;Pinocchio-Preis&lt;/a&gt; für unverantwortliches unternehmerisches Handeln ausgezeichnet. Wo? In Davos. Dort tagt gerade auch das Weltwirtschaftsforum.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und: ist eigentlich Kim Jong Il wieder aufgetaucht? Wo ist der? Wieso interessiert das niemanden?&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt;  &lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113832676903540109?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113832676903540109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113832676903540109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/was-alles-passieren-kann.html' title='Was alles passieren kann'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113832469865239616</id><published>2006-01-27T02:13:00.000+01:00</published><updated>2006-01-27T02:18:18.663+01:00</updated><title type='text'>Nochmal Osthoff</title><content type='html'>The Neverending Story.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen sind noch zwei deutsche Ingenieure entführt worden, derweil Frau Osthoff in Bahrain von einem Auto angefahren wird. In Bahrain soll auch Michael Jackson in Frauenkleidern gesichtet worden sein. Vielleicht war der Autofahrer von diesem Anblick so entsetzt, dass er eine Fußgängerin umfuhr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Osthoff-Interview mit dem heute-journal sorgt weiter für Gesprächsstoff, während sich herausstellt, dass Susanne Osthoff &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht&lt;/span&gt; für den Grimme-Preis nominiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die FAZ bringt eine &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc%7EEEEFDEA754DF3459BBC8529AD59446D5B%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;Mitschrift des "Vorgesprächs"&lt;/a&gt; zwischen Frau Osthoff und Frau Slomka und verlinkt auf die &lt;a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,3265712,00.html"&gt;Transkription des Interviews&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113832469865239616?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113832469865239616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113832469865239616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/nochmal-osthoff.html' title='Nochmal Osthoff'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113775296751453686</id><published>2006-01-20T11:17:00.000+01:00</published><updated>2006-01-20T11:30:26.136+01:00</updated><title type='text'>Schokosünde</title><content type='html'>Ach du liebes bisschen. Man ist ja sooooo ignorant. Oder haben Sie schon mal über den Zusammenhang von Schokolade und Kriegswirtschaft nachgedacht? Sehen Sie! Selbst mir als bekennender Schokoholikerin ist das niemals in den Sinn gekommen. Aber die kalten Fakten sind niederschmetternd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die taz berichtet heute über diese Zusammenhänge. Die Elfenbeinküste ist weltweit der größe Kakaoproduzent, Deutschland der größte Schokokonsument und viertgrößte Kakaoverarbeiter.&lt;br /&gt;Weitere Fakten &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/20/a0135.1/text"&gt;hier&lt;/a&gt;. Und der politische Hintergründe erhellende Kommentar &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/20/a0045.1/text"&gt;hier &lt;/a&gt;und ein weiterer Bericht &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/20/a0137.1/text"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-weight: bold;"&gt;"Wer Schokolade isst, nährt den Krieg in der Elfenbeinküste."&lt;/blockquote&gt;Wo ist meine Lindt? *schnüff* Aber nein, das will ich wirklich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Globalisierung und Privatisierung haben diesen Zustand vorangetrieben.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Laut EU-Studie ist der Marktanteil multinationaler Firmen am ivorischen Kakao zwischen 1997 und 2003 von 10 auf 30 Prozent gestiegen, während der einheimischer Kleinunternehmer von 43 auf 10 Prozent zurückging."&lt;/blockquote&gt;Einfache Lösungen gibt es nicht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Einfach den Export ivorischen Kakaos zu verbieten wäre unsinnig - es würde Millionen Bauern ins Elend stürzen und den Konflikt damit weiter anheizen. Aber die internationalen Ankäufer und Verarbeiter des Kakaos sollten ihren lokalen Anbietern Bedingungen stellen und auf die Einhaltung von Mindeststandards pochen. Und ihre Regierungen müssen sie notfalls dazu zwingen."&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113775296751453686?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113775296751453686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113775296751453686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/schokosnde.html' title='Schokosünde'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113771420929868808</id><published>2006-01-20T00:20:00.000+01:00</published><updated>2006-01-20T00:43:29.306+01:00</updated><title type='text'>Quizverständnis, die Zweite</title><content type='html'>So langsam nimmt die Diskussion Fahrt auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wird schon &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,druck-396185,00.html"&gt;im Bundestag&lt;/a&gt; heftig über die baden-württembergische Regelung debattiert und, wie zu vermuten war, will Hessen nachziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/19/a0163.1/textdruck"&gt;taz vom 19.1.2006&lt;/a&gt; moniert &lt;span class="zAu"&gt; Yasemin Karakasoglu, dass die Migrationsforschung in der Diskussion überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr, sehr hübsch ist &lt;a href="http://www.zeit.de/2006/04/PatriotismusZwang?page=all"&gt;der Beitrag der ZEIT&lt;/a&gt; zur Diskussion. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Du schlagen Frau?"&lt;/span&gt;, meint Mely Kiyak, sei der Kern der umständlichen Befragung. Die eigentlichen und entscheidenden Fragen, z.B. wieso man eingebürgert werden möchte oder ob man bzw. wie man zum Grundgesetz steht, werden nicht gestellt. Statt dessen diese krude Mischung von politisch korrekten Statements, denen man zustimmen soll oder die man abzulehnen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr schön und zutreffend sind die Bilder, die Frau Kiyak verwendet. Besonders gut gefallen hat mir folgendes:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Aber in dem Leitfaden kommen diese Fragen ähnlich lächerlich versteckt daher wie&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; ein als Laubstrauch getarnter Mensch&lt;/span&gt; in einer Fußgängerzone."&lt;/blockquote&gt;Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass das "Deutsch sein" ja kein alleiniges Problem der Einbürgerungswilligen ist, sondern im Gegenteil ein typisch deutsches Problem. Die alte Frage nach der Identität, dem Patriotismus, dem Nationalgefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kiyaks Fazit lautet:&lt;br /&gt; &lt;blockquote&gt;"Der Fragebogen, so wie er zurzeit existiert, offenbart die arrogante Haltung der Politiker, die meinen, bei Einwanderern eine Einstellung kritisieren zu dürfen, die sie weiten Teilen der deutschen Bevölkerung nicht abgewöhnen konnten."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113771420929868808?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113771420929868808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113771420929868808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/quizverstndnis-die-zweite.html' title='Quizverständnis, die Zweite'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113719738540118819</id><published>2006-01-14T00:10:00.000+01:00</published><updated>2006-01-14T01:17:37.090+01:00</updated><title type='text'>Quizverständnis</title><content type='html'>In der heutigen taz ein &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/14/a0271.1/text"&gt;Kommentar von Eberhard Seidel&lt;/a&gt; zum umstrittenen "Muslim-Test", der ja eigentlich ein Deutsch-Test sein soll, d.h. wer besteht, darf "deutsch" werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seidel meint, dass die Debatte überwiegend ein Selbstverständigungsdiskurs der Mehrheitsgesellschaft ist, die sich "beweist", wie fortschrittlich sie selbst doch denkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Je mehr des Bösen, Normabweichenden und Inkorrekten auf das Muslimische projiziert wird, desto heller, reiner und entwickelter erscheint das Selbst. Das ist eine einfache Wahrheit aus der Vorurteilsforschung. Eine weitere lautet: Eine Kultur des Ressentiments hat noch immer Repression und Gewalt der Mehrheit gegenüber der Minderheit zur Folge gehabt. Schon aus diesem Grund gebietet es der demokratische Anstand, den Muslim-Test in die Mülltonne der Geschichte zu treten."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Am Vortag vertrat Jan Feddersen sozusagen &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/13/a0288.1/text"&gt;die "Gegenmeinung"&lt;/a&gt;. Wobei mich ein Satz schon irritierte. Feddersen stellt fest, dass die Bundesrepublik das Grundgesetz über den Koran stellt und fährt mit Blick auf muslimische MigrantINNEN fort:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Sie (die Frauen) müssen sich darauf verlassen können, dass die patriarchale Kultur, von der sie Abschied nahmen, bei uns nicht gesellschaftsfähig wird."&lt;/blockquote&gt;Entschuldigung, Herr Feddersen, habe ich was verpasst?? Wir haben in Deutschland gar keine patriarchale Kultur mehr? Ist das neu? Ist das seit wir ne Bundeskanzlerin haben? Ist jetzt alles gut?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dass diese fremde, patriarchale Kultur "bei uns nicht gesellschaftsfähig &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;wird&lt;/span&gt;" klingt ja geradezu so, als ob das seit Ewigkeiten ausgestorben sei oder so fremd, weil wir das ja überhaupt noch niemals gehabt haben.&lt;br /&gt;Seit wann ist das Versicherungsprivileg der Männer abgeschafft?&lt;br /&gt;Seit wann ist Vergewaltigung in der Ehe strafbar?&lt;br /&gt;Seit wann haben wir ein Anti-Diskriminierungs-Gesetz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde ja mal denken, dass die Frauen von einer patriarchalen Kultur in ne andere kommen. Dass patriarchale Kulturen eine große Bandbreite an Ausgestaltungsmöglichkeiten haben und manches extremer ist als in anderen, ist unbenommen. Trotzdem vermute ich, dass die Migrantinnen damit auch irgendwie gerechnet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder meinte der Herr Feddersen ganz speziell dass "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;die &lt;/span&gt;patriarchale Kultur, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;von der sie Abschied nahmen&lt;/span&gt;, bei uns nicht gesellschaftsfähig wird"? Aber wie kommt er auf die Idee, dass das drohen könnte? Steht etwa die feindliche Übernahme des deutschen, christlichen Patriarchats durch das eingebürgerte, muslimische Patriarchat unmittelbar bevor? Hat der Herr Esser da etwa seine Finger im Spiel? (Das hieß ja damals nicht zufällig "Mannesmann", also quasi "Mann²" ...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem meint der Herr Feddersen, dass ein Großteil der Gewalttaten gegen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frauen ohne Kopftuch&lt;/span&gt; auf das Konto von jungen Männern gehen, deren Prägung eine muslimisch-patriarchale ist." Meinen Sie das wirklich, Herr Feddersen? All die kopftuchlosen Frauen (oder eben ein Großteil, aber so oder so, das ist ne Menge!!), die in Deutschland geschlagen, vergewaltigt, missbraucht werden? Also, ich glaube, dass die Gewaltstudien da was anderes sagen. Das sind ja dann doch gerne mal die christlich-patriarchal geprägten Ehemänner, Freunde, Väter, Brüder etc. die ihre Frauen ...&lt;br /&gt;"Frauen ohne Kopftuch", was es alles für Geschlechterkategorien gibt heutzutage ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seltsam, seltsam ... als europäische bzw. deutsche Frau kann man sich da schon wundern. Da setzen sich so viele "unserer" Männer für die Frauenrechte der armen Musliminnen ein ... und zeigen sich hierzulande genervt von dem ganzen feministischen oder anti-sexistischen "Gedöns".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ganze Operation "Enduring Freedom" sollte ja die Afghaninnen von den Taliban befreien. Inzwischen kümmert sich kein Mensch darum, wie es den Afghaninnen geht. Aber neu ist diese Haltung ja keineswegs. Schon vor mehr als hundert Jahren setzte sich im britschen Protektorat Ägypten der &lt;a href="http://www.frauenrat-nw.de/frauenrat-tagung-islam-naggar.htm"&gt;Generalkonsul Lord Cromer&lt;/a&gt; für Frauenrechte und ein Ende der Verschleierung ein. Die niedrige Stellung der Frau stelle ein Hindernis für den "zivilisatorischen Aufschwung" dar, meinte der britische Lord. - Zuhause jedoch, in England, engagierte er sich in einem Verein, der vehement &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gegen &lt;/span&gt;das Frauenwahlrecht eintrat und war für seine konservativen Ansichten bezüglich Frauenrechten bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, so viel hat sich in den letzten 100 Jahren wohl doch nicht verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113719738540118819?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113719738540118819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113719738540118819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/quizverstndnis.html' title='Quizverständnis'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113715062387118314</id><published>2006-01-13T12:06:00.000+01:00</published><updated>2006-01-13T12:12:28.836+01:00</updated><title type='text'>Traumdeutungsjubiläum</title><content type='html'>Pffff, vor lauter Einstein-Jahr-Ende und Mozart-Jahr-Hallo hätte man es beinahe verpasst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2006 ist Sigmund-Freud-Jubiläumsjahr! 150 Jahre wäre der Analytiker mit der Couch geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/1600/freud_mit_zeitung.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/200/freud_mit_zeitung.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gut, dass mich &lt;a href="http://www.nzz.ch/2006/01/13/fe/articleDHBWI.print.html"&gt;die NZZ&lt;/a&gt; darauf aufmerksam gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und &lt;a href="http://wien.orf.at/magazin/lustaufwien/stadtleben/stories/80403/"&gt;der ORF&lt;/a&gt; vergißt das natürlich auch nicht ...&lt;br /&gt;... und das offizielle Programm zur Enthüllung des 21. Jahrhunderts findet sich &lt;a href="http://www.freud-institut.com/home.asp"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113715062387118314?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113715062387118314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113715062387118314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/traumdeutungsjubilum.html' title='Traumdeutungsjubiläum'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113715016274710418</id><published>2006-01-13T11:59:00.000+01:00</published><updated>2006-01-13T12:02:42.746+01:00</updated><title type='text'>Ausgeträumt</title><content type='html'>Der amerikanische Traum hat an Anziehungskraft verloren. Die Sterne Hollywoods glänzen nicht mehr so verführerisch wie früher. Wie einfach war es einst: Radio Free Europe, AFN ... und die deutsche Jugend sass vor dem Radio und hörte stolz die aktuellen Charts rauf und runter. Und die Eltern sagten nichts, weil Junior ja so fleißig Englisch übte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im arabischen Raum funktioniert es heutzutage nicht so gut mit der als Unterhaltung oder Information getarnten Propaganda. &lt;a href="http://www.nzz.ch/2006/01/13/fe/articleDH3FD.print.html"&gt;Hier&lt;/a&gt; ein Bericht dazu aus der NZZ vom 13.1.2006.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113715016274710418?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113715016274710418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113715016274710418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/ausgetrumt.html' title='Ausgeträumt'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113714926838593275</id><published>2006-01-13T11:44:00.000+01:00</published><updated>2006-01-14T01:43:16.446+01:00</updated><title type='text'>Wir sind Geisel</title><content type='html'>Ich liiiieeeebbbeee den &lt;a href="http://www.grimme-institut.de/indexagp05.html"&gt;Grimme-Preis&lt;/a&gt;!! Angeblich soll Susanne Osthoff für Ihre Interviews im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Heute Journal&lt;/span&gt; (YES!) und bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;a href="http://www.daserste.de/beckmann/sendung_dyn%7Euid,gmrszklmwqfc9fdjsmq2ld6r%7Ecm.asp"&gt;Beckmann&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; (hier die &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/799/67732/"&gt;SZ&lt;/a&gt; dazu) für den Grimme-Preis nominiert werden. Die Begründung ist wunderbar! Osthoff habe die Erwartungshaltung der öffentlichen Meinung, zitiert der &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-395042,00.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Spiegel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, "beispielhaft unterlaufen und damit gezeigt, worin Freiheit wirklich besteht: im Verzicht auf Beifall und Zustimmung anderer." Hier ergänzend &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/14/a0236.1/text"&gt;die Meldung der taz&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Das Heute Journal zieht es allerdings offensichtlich vor das ach so professionelle Interview der Frau Slomka aus den Archiven zu löschen. Ist mir eben beim Verlinken-Wollen aufgefallen. Das Osthoff-Interview, das man mal im Wortlaut nachlesen konnte, gibt es nicht mehr. Schade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nochmals JA!!! &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/14/a0238.1/text"&gt;Katharina Rutschky&lt;/a&gt; hat sich am 14.1.2006 in der taz sehr, sehr schlau (wie immer) zu Susanne Osthoff und anderen, früheren weiblichen Orient-Reisenden geäußert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier noch ein Artikel aus dem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tagesspiegel &lt;/span&gt;vom 11.1.2006&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Jeder ist eine Geisel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Von „Bild“ bis „Beckmann“: Wie Susanne Osthoff zur deutschen Gesamtkronzeugin wurde&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Von Harald Martenstein&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franz Josef Wagner ist Kolumnist bei der „Bild“-Zeitung. Seine Kolumnen sind immer „Briefe“. An Susanne Osthoff hat Wagner vier Mal geschrieben, zum ersten Mal kurz nach ihrer Entführung, zum vorerst letzten Mal am 28. Dezember. In der ersten Kolumne sprach er Susanne Osthoff so an: „Sie sind eine Kümmerin, sie sind anders als wir … Sie waren ein Soldat der Nächstenliebe … Heldin des Guten.“ Die letzte Kolumne hatte eine andere Tonlage. „Ich denke, dass für Susanne Osthoff Weihnachts-Lametta schimmliges Moos ist … Susanne Osthoff, die unbelehrbare Frau.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Entführungsfall Osthoff war ein Meilenstein der deutschen Mediengeschichte. Das Missverhältnis zwischen dem Angebot an Fakten und der Nachfrage nach Einordnung und Einfühlung war selten so groß. Lange Zeit wusste man kaum etwas über die Hintergründe der Entführung, kaum etwas über die Person Osthoff. Selbst nach der Befreiung und den ersten Interviews blieb die Lage unübersichtlich. Osthoff konnte ein traumatisiertes Entführungsopfer sein, eine Exzentrikerin, eine verwirrte Person, Sympathisantin des Islamismus, jemand, der vor allem der eigenen Familie etwas beweisen möchte, oder keines von all dem. Möglich war vieles, denn die Hauptperson sagte nicht viel, nicht einmal in ihren Interviews.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für uns, die Geschichtenerzähler, stellte sich zu Beginn der Affäre die Situation so dar: Auf der einen Seite gab es eine Nachfrage des Publikums. Das Publikum möchte Emotion. Das Publikum möchte Wahrheit. Vielleicht möchte das Publikum auch einfach nur, dass die Musik spielt. Der Entführungsfall war ein Drama ohne Hauptperson, ein Drama, dessen Handlung nur bruchstückhaft bekannt ist, ein Drama, das eigentlich nur aus dem Theatersaal und dem wartenden Publikum besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas musste gesagt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verwandelte Susanne Osthoff, die unbekannte Frau, sich zur weißen Leinwand, auf die von den verschiedensten Journalisten die unterschiedlichsten Weltsichten projiziert wurden. In „Bild“, wo sie immer Helden brauchen, war sie „Heldin des Guten“, später dann die Unbelehrbare. Erst Heilige, dann Hexe. Am 1. Dezember stand in „Bild“, nicht als Meinung, sondern als Tatsache: „Susanne Osthoff ist couragiert und tapfer.“ Am 28. Dezember wurde das gleiche Persönlichkeitsprofil mit einem Satz von entgegengesetzter Tendenz beschrieben: „Sie liebt starke Auftritte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Charité-Direktorin Isabella Heuser konnte, nach dem Betrachten eines Fernseh-Interviews, eine Diagnose stellen: „Sie kann nicht mehr klar denken.“ Im Tagesspiegel und in der „Berliner Zeitung“ erkannten Autorinnen in Susanne Osthoff das klassische Opfer des männlichen Blicks: „Sie benimmt sich nicht so, wie es dem geläufigen Frauenbild entspricht.“ Sie sei ein „freches Mädchen“. Diejenigen, die – wie zum Beispiel Heuser – an Osthoffs Verstand zweifeln, werden in der „Berliner Zeitung“ eines Ressentiments verdächtigt, des Ressentiments gegen Ehen mit Ausländern: „Die hat doch schon gesponnen, als sie in den Irak ging! Heißt es oft. Eigentlich bereits als sie einen ,Beduinen‘ heiratete und zum Islam übertrat! Deutsche Männer waren ihr wohl nicht gut genug!“ Osthoff ist hier ein Anlass für die Debatte über richtiges und falsches Frausein, ein Feld, auf dem feministische Schlachten geschlagen werden. Für den konservativen Juristen Alexander Gauland dagegen stand Osthoff – im Tagesspiegel am 27. Dezember – für die islamische Gefahr: „Nicht wirklich eine von uns“, „ihre Seele gehört einem anderen Gott“, „man kann nicht folgenlos zugleich innerhalb und außerhalb einer Nation leben“. Hier erschien die Entführung wie eine nicht ganz unverdiente Strafe für die Abwendung von Deutschland. Dass Osthoff immerhin das Opfer eines, womöglich muslimisch motivierten, Verbrechens war und keine Täterin (einer der wenigen Fakten, die festzustehen scheinen), gerät bei dieser Projektion in den Hintergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der „taz“ wird die befreite Osthoff zur Kronzeugin für den moralisch berechtigten Widerstand gegen die amerikanischen Besatzer: „Für die deutsche Öffentlichkeit ist es irritierend, wenn eine deutsche Exgeisel im irakischen Fernsehen über die Besetzung des Irak und die Nöte der Iraker redet, über Geiselnehmer, die auch nur Menschen sind …“ Hier ist Osthoff nicht die Dissidentin, die Gott und Vaterland verlassen hat, sondern eine Mediatorin, die uns Nöte nahe bringt und Geiselnehmer, die „auch nur Menschen sind“. Allerdings sprengen Menschen dieser Art fast täglich andere Menschen in die Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der „Zeit“ tritt Susanne Osthoff als Negativbeispiel für den Ungeist der 68er auf, einen „Geist, wie er in den siebziger und achtziger Jahren verbreitet war. Viele waren da gegen den Staat und dennoch frei von Hemmungen, sich von ebendiesem Staat aus jeder erdenklichen Patsche helfen zu lassen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Susanne Osthoff war für uns alle da. Einige Wochen lang ist sie die ideelle Gesamtkronzeugin für fast jede denkbare Geisteshaltung gewesen. Im Fall Osthoff mussten wir wochenlang ohne Fakten auskommen, aber das hat uns nicht wirklich gestört. Wir sind eben, seit ein paar Jahren, keine Überbringer von Nachrichten mehr, wir verkaufen Emotionen, erzählen Geschichten, entwerfen Weltbilder, wir suchen nicht Distanz, sondern Nähe, wir vermengen das, was in den Zeitungen früher voneinander getrennt wurde, wir machen es inzwischen fast alle so ähnlich wie „Bild“. Jede Geisel muss für eine runde Geschichte stehen, ihr Schicksal muss eine Botschaft enthalten, sie darf nicht einfach nach Hause gehen, erleichtert sein und schweigen. Wer schweigt, macht sich verdächtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn diese Maschine erst einmal läuft, kann keine Macht sie anhalten, so lange, bis es uns langweilig wird. Osthoff wurde Opfer eines Verbrechens, sie muss sich deshalb nicht für ihr Leben rechtfertigen. Sie muss nicht sympathisch sein. Solche Sätze sind Theorie. In der Praxis sieht es so aus, dass Osthoff sich bei ihren ersten Medienauftritten dumm angestellt hat und jetzt vor der Frage steht, ob sie als verrückte Rabenmutter in die Geschichte eingehen möchte, wer will das schon. Also musste sie zu Beckmann gehen, und Beckmann stellte ihr die Mutter aller Fragen: „Was war das für ein Gefühl?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wert des Rohstoffs Gefühl ist stark gestiegen, wie der Ölpreis. Durch die Emotionalisierung der Medien ist jeder Einzelne zur potentiellen Geisel geworden. Morgen könnten Beckmann oder der „Bild“-Chefredakteur selber an der Reihe sein. Wie stehen Sie zu Ihrer Mutter, Herr Beckmann? So gerecht ist das System schon. Wenn übrigens ich in dieser ersten Zeit einen Susanne-Osthoff-Artikel hätte schreiben müssen, dann hätte ich es genauso gemacht. Auch ich hätte meine ganz persönliche Susanne Osthoff gefunden, die zu mir passt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;                                                   &lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113714926838593275?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113714926838593275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113714926838593275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/wir-sind-geisel.html' title='Wir sind Geisel'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113707016838790218</id><published>2006-01-12T13:41:00.000+01:00</published><updated>2006-01-12T20:59:04.453+01:00</updated><title type='text'>Irre Welt</title><content type='html'>Also, entweder ist die Welt langsam am Durchdrehen ... oder der Wunsch nach Isolation ist doch stark verbreitet ... kaum hat man mal keine Zeit, sich um die Welt und die Nachrichtenlage zu kümmern, überschlagen sich die Wirrnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- da ist der britische Premierminister &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tony Blair&lt;/span&gt;, der in einem Fernsehinterview für eine neue Initiative für "Problemfamilien" werben wollte und der &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-394594,00.html"&gt;sich dabei selbst ziemlich gegen die Wand fuhr&lt;/a&gt;. Da fragt die Journalistin ganz harmlos nach dem privaten Familienleben des Premierministers, der immerhin vierfacher Daddy ist. Und der rückt dann nach etwas Hin und Her damit heraus, dass er seinen ältesten Sohn geohrfeigt habe. Die Ausreden sind dann die üblichen ... man kenne den Unterschied zwischen einer Ohrfeige und Missbrauch ... aber die wirklich asozialen Familien, da müsse man was tun. - Gut, dass es immer die anderen sind. Auch bei Premiers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- dann ist der Meister der Isolation, der nordkoreanische Diktator &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kim Jong Il&lt;/span&gt;, einfach verschwunden, &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-394798,00.html"&gt;verloren gegangen in den Weiten Chinas&lt;/a&gt;. Was ist denn bitte das jetzt??? Diktator verschollen. Entführung, Mord, Selbstmord ... alles möglich. Aber einfach ohne Grund oder Ankündigung abtauchen? Hallo, der kann doch nicht einfach die Achse des Bösen aufbrechen. Das geht nicht! Nicht mal Osama hat es gewagt einfach so zu verschwinden. Der ist zwar auch irgendwie weg, aber man darf noch annehmen, dass er irgendwo auch noch da ist ... eben irgendwo in den Bergen zwischen Pakistan und Afghanistan ... oder vielleicht doch Texas? ... Egal. Dabei war der nordkoreanische Diktator in &lt;a href="http://www.teamamerica.com/"&gt;"Team America"&lt;/a&gt; so wunderbar, geradezu anrührend. Der kann sich doch nicht einfach in Luft auflösen. Team America!!! Tut was!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/1600/kimjongposter-s.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4363/1857/200/kimjongposter-s.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Allerbizarrste aber ist, dass nicht die Meldung des verschwundenen Diktators die Titelseiten der Zeitungen füllt, sondern &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-394763,00.html"&gt;das Ableben der 92jährigen Mutter&lt;/a&gt; von "wir-holen-die-WM-nach-Deutschland" Beckenbauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- eigentlich gingen alle davon aus, dass sich Deutschland nicht am Irak-Krieg der Willigen beteiligt habe. Aber nun stellt sich heraus, &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-394787,00.html"&gt;dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zwei BND-Agenten&lt;/span&gt; während des Krieges in Bagdad blieben und weiter ihren "Geschäften" nachgingen&lt;/a&gt;. Gerüchteweise sollen sie den Amerikanern geholfen und Bombenziele mitgeteilt haben.&lt;br /&gt;Irgendwie habe ich dieses seltsame Gefühl, dass das Bekanntwerden dieser sehr streng riechenden Story irgendwie mit dem Fall Osthoff zusammenhängt. Frau Osthoff erwähnte ja die deutschen Geheimdienstler, wie die Deutschen sie im Stich gelassen haben während des Krieges etc. ... Kann das mal bitte jemand recherchieren, was da genau gelaufen ist? Vielleicht könnte der Herr Le Carre das fiktional aufbereiten, bitte schön?&lt;br /&gt;Bis dahin soll erstmal ein Untersuchungsausschuss eingerichtet werden, um die Geschichte zu klärn. Das fordern jetzt auch die Grünen. Und Joschka soll und will von der ganzen Geschichte gar nichts gewußt haben. Hier &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-394850,00.html"&gt;der Spiegel-Bericht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Und hier ein &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-394882,00.html"&gt;weiterer Spiegel-Bericht&lt;/a&gt; zur dunklen Seite von rot-grün.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113707016838790218?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113707016838790218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113707016838790218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/irre-welt.html' title='Irre Welt'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113685747733719260</id><published>2006-01-10T02:42:00.000+01:00</published><updated>2006-01-10T02:58:10.126+01:00</updated><title type='text'>Hör zu ... oder lies das</title><content type='html'>Eben eine wunderschöne Rezension in der NZZ entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/2006/01/10/fe/articleD6MC6.print.html"&gt;Hafid Bouazza: "Paravion"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm.&lt;br /&gt;Stuttgart: Klett-Cotta, 2005.&lt;br /&gt;19,50 €&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hafid Bouazza wurde 1970 in Marokko geboren und wuchs in den Niederlanden auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und kaufen kann man &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/360893734X/qid%3D1136857483/302-7751051-5904027"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier ganz, ganz was anderes: &lt;a href="http://www.nzz.ch/2006/01/07/li/articleDE10Q.print.html"&gt;Henry James&lt;/a&gt; als Fiction Held.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113685747733719260?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113685747733719260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113685747733719260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/hr-zu-oder-lies-das.html' title='Hör zu ... oder lies das'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113685647786390979</id><published>2006-01-10T02:15:00.000+01:00</published><updated>2006-01-10T02:27:57.873+01:00</updated><title type='text'>Amerikanischer Vasall und jordanischer König</title><content type='html'>Tststs ... ok. Die USA haben den Internationalen Gerichtshof nicht anerkannt. Soweit, so schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was tut mancher Staat nicht alles für US-amerikanischen Good-Will. Ja, es ist blöd, wenn man als Staat im Nahen Osten keine teuren Bodenschätze hat. Andererseits auch wieder gut, weil dann weniger Begehrlichkeiten aufkommen und man halbwegs unbehelligt von fremden Streitkräften sein Leben leben kann. Aber gibt es wirklich keinen anderen Weg?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat das jordanische Parlament zugestimmt, &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/10/a0097.1/textdruck"&gt;dass US-Bürger in Jordanien Immunität vor einer Strafverfolgung durch den Internationalen Gerichtshof genießen.&lt;/a&gt; Geht's noch??? Oder ist das der erste Schritt um 51. Bundesstaat zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das Abkommen sichert Jordanien die Fortsetzung wirtschaftlicher und militärischer Unterstützung durch die USA," heißt es in einem Agenturbericht, den die tageszeitung bringt. Nur die Souveränität Jordaniens interessiert keinen. Oder ist das hier ein nur wenig verdeckter Fall von knallharter Erpressung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder ist Abdullah II.  in seinem Herzen doch mehr Amerikaner als Araber?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113685647786390979?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113685647786390979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113685647786390979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/amerikanischer-vasall-und-jordanischer.html' title='Amerikanischer Vasall und jordanischer König'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113684481913842554</id><published>2006-01-09T23:08:00.000+01:00</published><updated>2006-01-14T01:26:01.366+01:00</updated><title type='text'>The Lost Girls</title><content type='html'>Einer meiner Lieblingsromane ist "Das erste Jahrhundert nach Beatrice" des großartigen Amin Maalouf. Aber es ist nicht Fiction, sondern trauriger Fact, dass in verschiedenen Ländern, v.a. in Indien, aber auch in China, weibliche Föten abgetrieben werden. Das wird natürlich recht bald zu Problemen führen, wenn die Geschlechterverteilung derart aus dem Ruder läuft und die Bevölkerung aus vielen jungen Männern und wenigen jungen Frauen besteht. Dass das nicht lustig werden wird, kann man (und frau) sich vorstellen. Es gibt inzwischen auch schon einiges an wissenschaftlicher Literatur zum Phänomen und Problem dieser "missing women".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun also &lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-394209,00.html"&gt;ein kleiner Einblick in die Thematik&lt;/a&gt; aus dem Spiegel und einen Tag später hat dann auch &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/10/a0038.1/textdruck"&gt;die tageszeitung&lt;/a&gt; nachgelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sprechen hier von 10 Millionen fehlenden Frauen in Indien (oder 500.000 abgetriebene weibliche Föten jährlich in Indien in den vergangenen zwanzig Jahren). Solange ist die pränatale Geschlechtsbestimmung schon möglich und wird entsprechend eingesetzt. Ist zwar nicht legal, aber wen kümmert das. Daher werden heutzutage Mädchen auch eher in den ärmeren Schichten geboren, die sich die teure Pränataldiagnostik nicht leisten können. Hier der &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/10/a0138.1/text.ges,1"&gt;Bericht &lt;/a&gt;aus der taz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier der &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/10/a0141.1/text.ges,1"&gt;taz-Bericht&lt;/a&gt; zur Situation in China.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedenkliches &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,395155,00.html"&gt;Update vom 13.1.2006&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;In Tschetschenien wird überlegt, die Polygamie einzuführen.&lt;br /&gt;Die vielen Kriegsjahre haben zu einem deutlichen Männermangel geführt, der durch die Vielehe geregelt werden soll ... ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113684481913842554?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113684481913842554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113684481913842554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/lost-girls.html' title='The Lost Girls'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113658749241239037</id><published>2006-01-06T23:31:00.000+01:00</published><updated>2006-01-06T23:44:52.430+01:00</updated><title type='text'>Conspiracy Theories</title><content type='html'>Durch den &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/dokumentation/rendezvous_mit_dem_tod.phtml"&gt;Film des Dokumentarfilmers Wilfried Huismann&lt;/a&gt; ist die Frage &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-393636,00.html"&gt;"Wer ermordete JFK?"&lt;/a&gt; wieder aus den Untiefen der vergessenen Verschwörungen ans Tageslicht der ARD gekommen. &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-393483,00.html"&gt;Seine These&lt;/a&gt; lautet, das Fidel Castro hinter dem Attentat steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-393802,00.html"&gt;Spiegel&lt;/a&gt; führt ein Interview mit einem US-amerikanischen Experten namens Lamar Waldron, der jüngst ein Buch veröffentlicht hat, in dem er die Mafia-Hypothese stützt. Klar, dass er da die Castro-These nicht befürwortet, sondern lieber Werbung für sein Buch macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das launige Argument, mit dem das Interview endet, dass GWB schon längt auf Kuba einmarschiert wäre, wenn er glaubte, dass Castro mit dem Attentat etwas zu tun hätte, ist witzig, deutet aber eigentlich auf eine weitere, die CIA-Hypothese: dort war damals nämlich der Daddy von GWB der Chef und JFK hatte nach der missglückten Schweinebuchtgeschichte Konflikte mit seiner Agency. Und beim CIA musste ja auch nach der missglückten Suche nach den WMDs wieder mal ordentlich aufgeräumt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113658749241239037?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113658749241239037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113658749241239037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/conspiracy-theories.html' title='Conspiracy Theories'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113629667167010712</id><published>2006-01-03T14:46:00.000+01:00</published><updated>2006-01-14T01:32:01.066+01:00</updated><title type='text'>Transgressional Bret</title><content type='html'>Hier ein recht amüsantes &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/367/67300/"&gt;Interview aus der SZ&lt;/a&gt; mit Bret Easton Ellis zu seinem neuesten Roman "Lunar Park".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich wollte einen Stephen-King-Roman schreiben", beharrt Ellis und vermutet, dass die Verleger glauben könnten, dass ernsthafte Leser keine Horrorromane mögen. "Ich hasse die Suburbiasatire. Ich musste die 100 Seiten Suburbiascheißsatire nur schreiben, damit ich diesen verdammten Terby durchs Schlafzimmer fliegen lassen konnte und er sich mit seinen Krallen auf die Kinder stürzen kann."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als "Transgressional Fiction" wird die Literatur von Ellis und anderen AutorInnen seiner Generation von &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0802133940/qid=1136296480/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-7751051-5904027"&gt;Elizabeth Young&lt;/a&gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Update:&lt;br /&gt;Inzwischen ist auch der Spiegel auf die &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-394047,00.html"&gt;Neuerscheinung von BEE&lt;/a&gt; aufmerksam geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch n Update, 12.1.2006:&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,druck-394764,00.html"&gt;Rezensentin des Spiegel, Doris Plöschberger&lt;/a&gt;, hat "Lunar Park" leider gar nicht gut gefallen. Sie sieht sich geradezu vom heulenden Elend gepackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiteres Update, 14.1.2006:&lt;br /&gt;Jetzt hat auch die taz den Schmöcker durch! Was &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/14/a0286.1/text"&gt;Harald Fricke&lt;/a&gt; schreibt, klingt sehr einleuchtend. Und macht so richtig Appetit auf Lunar Park.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113629667167010712?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113629667167010712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113629667167010712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/transgressional-bret.html' title='Transgressional Bret'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113625046909837865</id><published>2006-01-03T02:05:00.000+01:00</published><updated>2006-01-03T02:07:49.116+01:00</updated><title type='text'>Liebe lesen</title><content type='html'>Ein Literaturtipp:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eva Illouz: Der Konsum der Romantik. Liebe und die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus. Campus Verlag Frankfurt a. M./New York 2003; 297 S., 24,90 Euro&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und &lt;a href="http://www.zeit.de/2003/42/st-illouz?page=all"&gt;hier die Rezension&lt;/a&gt; von Elisabeth von Thadden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113625046909837865?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113625046909837865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113625046909837865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/liebe-lesen.html' title='Liebe lesen'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113623207655579948</id><published>2006-01-02T20:58:00.000+01:00</published><updated>2006-01-02T21:01:16.566+01:00</updated><title type='text'>Gleichberechtigung verwirklichen</title><content type='html'>Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in ihrer ersten Neujahrsansprache diesen denkwürdigen Satz: &lt;span class="dunkelgrau-12-16"&gt;„Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie heißt es auf Kaiser-Deutsch so schön: "Schau mer mal ..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113623207655579948?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113623207655579948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113623207655579948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2006/01/gleichberechtigung-verwirklichen.html' title='Gleichberechtigung verwirklichen'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113603255870924641</id><published>2005-12-31T13:04:00.000+01:00</published><updated>2006-01-06T13:21:53.836+01:00</updated><title type='text'>Das lustige Gewissensquiz</title><content type='html'>Das lustige Gewissensquiz dürfen ab 1.1.2006 Menschen aus den 57 Staaten, die der Islamischen Konferenz angehören, spielen, die den Wunsch haben, deutsche Staatsbüger zu werden. Erste Spielstation ist &lt;a href="http://www.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/recht/1744956,cc=000000160300017449561ooDzY.html"&gt;Baden-Württemberg&lt;/a&gt;. Andere Länder werden da wohl folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das lustige Gewissensquiz soll prüfen, ob Muslime, die Deutsche werden wollen, auch loyal zu unserer schönen Grundordnung stehen. Dazu müssen sie Fragen beantworten, die die Bild-Zeitung schon mal ausgeplaudert hat. Beispielsweise wie sie zu der Aussage stehen, dass eine Frau ihrem Mann zu gehorchen habe. Hm, überlege ich, ob diese Frage vielleicht auch der Standesbeamte stellt, wenn sich ein deutscher Mann eine fernöstliche Braut aus dem Katalog bestellt hat? Oder muss die Frau die Frage beantworten? Ist die richtige Antwort beim muslimischen Mann und der ostasiatischen Frau dieselbe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schöne Frage ist auch diese: "Hätten Sie bei bestimmten Berufen Schwierigkeiten, eine Frau als Autoritätsperson anzuerkennen?" Hm, die Antworten von Heiner Lauterbach, Waldemar Hartmann, Dieter Wedel und Edmund Stoiber würden mich da schon interessieren. Und mir fallen auf Anhieb noch ein paar Dutzend Männer (und Frauen!) mehr ein, die damit gern mal ein Problem zu haben scheinen. Und das hat überhaupt nichts mit dem Islam zu tun. Oder haben wir so viele heimlich Konvertierte? Wie schaut's gleich nochmal mit den Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen in der katholischen Kirche aus? Lieber Papst Benedikt: ihre Meinung bitte zu Päpstinnen, Kardinälinnen oder ganz profan Priesterinnen? Liebe gemobbte Polizeibeamtinnen und Soldatinnen: sorry, ihr bildet euch das nur ein! Deutsche Männer denken sowas nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was würden Sie tun, wenn ihre Tochter einen Mann anderen Glaubens heiraten möchte?" Vorsicht, gemeine Fangfrage!! Wobei schon der deutsche Durchschnittsvater möglicherweise Schwierigkeiten haben dürfte, wenn sich seine Tochter als Herzallerliebsten einen tibetischen Schamanen oder haitianischen Voodoo-Anhänger ausgesucht hat. Aber der deutsche Vater hat Glück, und muss die Frage nicht beantworten. Der muslimische Vater bekommt jetzt aber echt ein Problem, denn nach dem Koran darf eine Muslimin nur einen Moslem heiraten. Andersrum ist es nicht gar so problematisch. Damit bleibt als möglicher Ausweg nur: meine Tochter ist Atheistin? Oder Christin? Oder "ich habe keine Tochter?" Oder "ich bin doch schon sterilisiert, was wollen Sie denn noch von mir?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz gemein auch die Frage: &lt;span class="head12n"&gt;" Manche Leute machen die Juden für alles Böse in der Welt verantwortlich und behaupten sogar, sie steckten hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York. Was halten Sie von solchen Behauptungen?" Hier muss jemand aber sehr gut in der Lage sein, erstmal den weltverschwörerischen Schwachsinn der Frage auseinanderzunehmen und die Unterstellungen zurückzuweisen, um dann darauf antworten zu können. Oder lautet die richtige Antwort "Ganz wie sie wünschen, bey?" ... Und was hat man sich dabei gedacht, dass es auch noch diese Frage gibt: &lt;/span&gt;&lt;span class="head12n"&gt;" Sie haben von den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und am 11. März 2004 in Madrid gehört. Waren die Täter in Ihren Augen Terroristen oder Freiheitskämpfer?" Wollen die Fragesteller wirklich in diese Diskussion einsteigen? Oder geht es um eine kurze Antwort? Um den pawlowschen Reflex, dass der Einbürgerungswillige verstanden hat, was er in bestimmten Situationen zu sagen hat? Wo ist die Frage: "Sie haben vom Einsatz der weltweit geächteten Waffe weißer Phosphor durch die &lt;/span&gt;&lt;span class="head12n"&gt;US Army&lt;/span&gt;&lt;span class="head12n"&gt; in Falludscha gehört, bei der die Zivilbevölkerung auf grausamste Weise ermordet wurde. &lt;/span&gt;&lt;span class="head12n"&gt;Waren die Täter in Ihren Augen Terroristen oder brave Soldaten, die nur ihren Job machen?" "Sollten deutsche Flughäfen auch weiterhin der CIA für ihre Transporte von Entführen zur Verfügung stehen?" Geht es um politische Diskussionen oder um Staatsbürgerschaft???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, und nun noch eine Frage, die im Quiz nicht vorkommt: Was ist eigentlich aus unseren Grundwerten der freien Meinungsäußerung und der geschützten Privatsphäre geworden?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Schade, kaum ist das Schillerjahr vorbei, schon ist es dahin mit "Geben Sie Gedankenfreiheit!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="head12n"&gt;Inzwischen sind viele weitere Zeitschriften und Zeitungen auf die Nachricht aufmerksam geworden: Hier ein paar Anregungen zum weiterlesen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Die offizielle &lt;a href="http://www.innenministerium.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/111612.html?referer=81115&amp;template=min_meldung_html&amp;amp;_min=_im"&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; des baden-württembergischen Innenministeriums&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Eine aktualisierte &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-393204,00.html"&gt;Meldung &lt;/a&gt;von Spiegel Online vom 3.1.2006&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auch die &lt;a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/12/31/gewissenstest-auslaender/gewissenstest-auslaender.html"&gt;BILD-Zeitung&lt;/a&gt; berichtet und dokumentiert einige der Fragen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die tageszeitung taz dokumentiert &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/04/a0154.nf/text"&gt;die 30 Fragen&lt;/a&gt; ebenfalls, allerdings ausführlicher als die BILD&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Und hier noch der &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/04/a0063.nf/text"&gt;taz-Kommentar&lt;/a&gt; zu der vermutlich nicht verfassungskonformen glaubensabhängigen Ungleichbehandlung und der &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/04/a0153.nf/text"&gt;dazugehörige taz-Bericht&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Allmählich gewinnt die Diskussion an Differenziertheit: Hier &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/06/a0085.nf/text"&gt;das Update aus der taz vom 6.1.2006&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und hier das Update vom 6.1.2006 aus &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-393736,00.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Von interessant bis bodenlos reichen die Beiträge im &lt;a href="http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=287"&gt;Diskussionsforum &lt;/a&gt;von SpOn&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt;     &lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113603255870924641?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113603255870924641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113603255870924641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/das-lustige-gewissensquiz.html' title='Das lustige Gewissensquiz'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113585629147587643</id><published>2005-12-29T12:11:00.000+01:00</published><updated>2005-12-29T15:19:29.396+01:00</updated><title type='text'>"Irak ist auch bei uns"</title><content type='html'>Immer interessanter und immer wirrer werden die Geschichten rund um die Frau Osthoff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-392628,00.html"&gt;Reaktionen und Mutmaßungen&lt;/a&gt; schießen nur so ins Kraut. Jeder Hinterbänkler gibt jetzt auch seinen Senf dazu ab. Ein Herr Hoyer, außenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, murmelt etwas davon, dass die Frau Osthoff ihr "Vertrauenskapital" verspielt habe. Und die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Frau Homburger, ergänzt, dass es ja nicht sein könne, dass die Allgemeinheit für die Dummheit einzelner bezahle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hm. Was wollen uns diese Menschen damit sagen? Wer entführt wird ist selbst schuld? Wer sich in Gefahr begibt, kommt in ihr um und das ist auch richtig so? Mir wird ja ein bisschen Angst und Bang um die Bundeswehrsoldaten, die beispielsweise nach Afghanistan geschickt werden. Die können auch ganz fix ihr "Vertrauenskapital" verzocken, wenn sie sich von so einem dahergelaufenen Taliban eine Kugel ins Bein schießen lassen oder noch schlimmer in eine tückische Bombenfalle hineinlaufen. Die hätten halt besser aufpassen sollen, oder? Rechtzeitig verweigern, ist ja heute nicht mehr so schwer. Wo kämen wir denn da hin, wenn die dann auf Kosten der Allgemeinheit wieder gesund gemacht oder nach Deutschland ausgeflogen werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr aufschlußreich, wenngleich in den Andeutungen und Anspielungen nicht völlig klar verständlich, ist das Interview, das Susanne Osthoff dem &lt;a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,3256408,00.html"&gt;heute-journal&lt;/a&gt; gegeben hat. Toll schon der Einstieg: "Wie geht es Ihnen?" "Schlecht." Eine Ehrlichkeit, die man im deutschen Fernsehen einfach nicht gewohnt ist. Man spürt die Verbitterung über den Medienhype und die sogenannten "Experten" sowie über die mangelnde Unterstützung ihrer Projekte in den Jahren zuvor. "43 Jahre kennt mich keiner, jetzt plötzlich wollen die irgendwas von mir", sagt sie. Und dann "ich wäre schon öfter wegen den Deutschen gestorben, weil die mich sitzen ließen im Krieg." Da ist Empörung zu spüren, dass sich jetzt alle mit ihr schmücken wollen, und Frau Osthoff spricht auch viel mehr über die Schwierigkeiten mit der Botschaft bzw. den offensichtlich ziemlich arroganten Botschaftsangehörigen und der deutschen Bürokratie bei der Durchführung ihrer Projekte, als über die Episode der Entführung und Freilassung. Die BKA-Leute scheinen auch nicht besonders feinfühlig gewesen zu sein. Fast eine weitere Woche habe es gedauert bis die "Nachbearbeitung" abgeschlossen war und Frau Osthoff wirklich wieder als "freie Frau" ihrer Wege gehen konnte. Und dann erwähnt sie zwei Mal einen "jüdischen Geheimdienstoffizier". Schade, dass die Marietta Slomka auch nur ihr Interview durchziehen will und nicht nachfragt, nicht auf die Angebote und Andeutungen einsteigt, sondern nur ihr Bild einer eigensinnigen und undankbaren Frau bestätigt haben möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein sehr beeindruckendes Interview, auch wenn man merkt, dass die Frau noch in einer starken post-traumatischen Stressphase steckt, was ja aber auch kein Wunder ist. Selbst ein Fußballer nach dem Spiel, verschwitzt und außer Atem, spricht ja auch nicht immer druckreif. Da braucht man von einer Geisel nicht erwarten, dass sie 1A-formulierte Statements ausspuckt. Dass sie verschleiert wie eine Golf-Araberin erscheint, ist selbst ein Statement und macht deutlich, dass wir hier in Deutschland nicht verstehen wollen und können, was tatsächlich vor sich geht. Geradezu provozierend spielt sie mit den Klischees, die ihr sicherlich bewußt sind, die ganzen albernen Kopftuch-Debatten, und zeigt, dass auch hinter einer Niqab eine scharfe und selbstbewußte Zunge stecken kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erschütternd finde ich wie sie mit ihren Äußerungen gleich mehrere Schleier aufdeckt. Welche Sachen da hinter den Kulissen ablaufen, über die man als "braves" Entführungsopfer nicht sprechen sollte. Welche Vorgeschichten verschwiegen werden. Susanne Osthoff ist ziemlich klar in den Dingen, über die sie nicht sprechen möchte, wie etwa das Verhältnis zu ihrer Schwester. Sie schützt ihre privaten Verhältnisse. Und sie führt sehr geschickt vor, wie die Medien nur immer das hören wollen, was sie eh schon zu wissen glauben. Sie weist Frau Slomka zurecht, dass bestimmte Umstände Falschmeldungen sind. Macht deutlich, dass es offensichtlicher Unsinn ist, wenn gemeldet wird, sie habe vor ihrer Entführung noch Geld eingezahlt. Denn freitags haben alle Banken in einem islamischen Land natürlich geschlossen. Hätte einem eigentlich auffallen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/138/67071/"&gt;Süddeutschen Zeitung&lt;/a&gt; ein Interview mit einem Altorientalisten, der mit ihr zusammengearbeitet hat. Er zeigt Verständnis und hat einige interessante Einschätzungen beizutragen. Dafür gibt es andererseits auch die üblichen &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2l1/deutschland/artikel/124/67057/"&gt;Beschimpfungen&lt;/a&gt;, wenn sich eine Frau nicht an die Regeln der Medienmenschen hält. Dass man aus dem Interview dann das zusammenschneidet, was der eigenen Position am zuträglichsten ist, wird weder verschwiegen noch hinterfragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin gespannt wie die Geschichte weitergeht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113585629147587643?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113585629147587643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113585629147587643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/irak-ist-auch-bei-uns.html' title='&quot;Irak ist auch bei uns&quot;'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113582174999701418</id><published>2005-12-29T02:51:00.000+01:00</published><updated>2006-01-03T22:01:34.460+01:00</updated><title type='text'>Sir Bob</title><content type='html'>Man kann sich nur noch wundern. &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,druck-392551,00.html"&gt;Sir Bob&lt;/a&gt;, ehemals Sänger der Boomtown Rats und nun britisches Gewissen für das hungernde Afrika, wird Berater der britischen Tories. Nein, ich habe mich nicht vertippt. Der Tories! Genialer Coup von meinem Freund Cameron. Muss der Neid ihm lassen. Was will der gute Tony dem entgegensetzen? Katie Price? Nein, dann doch besser Samantha Fox. Oder Bono als Statthalter für Nordirland und den Weltfrieden? Robbie Williams als Drogenbeauftragter der Regierung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Update: Hehehe, Tony hat schnell reagiert. Mit einer Art Homestory-Video &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-393193,00.html"&gt;"A Day in the Life"&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Hier die &lt;a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MTIwMjEmbnI9MQ_3_3,00.html"&gt;Fotos&lt;/a&gt; zum Bericht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113582174999701418?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113582174999701418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113582174999701418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/sir-bob.html' title='Sir Bob'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113581996044962800</id><published>2005-12-29T02:27:00.000+01:00</published><updated>2005-12-29T02:32:40.456+01:00</updated><title type='text'>Wenn man Französisch könnte ...</title><content type='html'>Früher waren Professoren oder große Geister ferne Sterne. Heute kann man jedem einfach eine Mail schreiben oder im Blog nachlesen, was sie gerade so treiben und denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soeben habe ich entdeckt, dass &lt;a href="http://kristeva.blogs.com/"&gt;Julia Kristeva&lt;/a&gt; ein eigenes Blog unterhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Tagen habe ich entdeckt, dass die ehemals jüngste Professorin Deutschlands und Lebenspartnerin von "Mrs Tagesthemen" Anne Will, &lt;a href="http://www.miriammeckel.com/"&gt;Miriam Meckel&lt;/a&gt; ebenfalls zu den Bloggern zählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur Luhmann hielt an seinem Zettelkasten fest und starb lieber bevor er bloggen musste. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113581996044962800?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113581996044962800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113581996044962800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/wenn-man-franzsisch-knnte.html' title='Wenn man Französisch könnte ...'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113578062600016096</id><published>2005-12-28T15:36:00.000+01:00</published><updated>2006-01-03T22:07:34.526+01:00</updated><title type='text'>Ich will heim! - Wo ist daheim?</title><content type='html'>Wieder mal Susanne Osthoff.&lt;br /&gt;Aber endlich mal ein "vernünftiger" &lt;a href="http://www.taz.de/pt/2005/12/28/a0165.nf/text"&gt;Artikel&lt;/a&gt;, keine endlose Schuldzuweisung nach dem Motto "wie kann sie nur?" Wahrscheinlich regt sich der deutsche Blätterwald auch deshalb so auf, weil die Frau Osthoff nicht die Frau Wallert ist, weil sie sich, wie der taz-Autor schreibt, eben wie eine irakische Geisel verhält und versteht. Und die kommen ja auch nicht alle zum Weihnachten feiern nach Deutschland, sofern sie die Geiselhaft überlebt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und - wo war sie  nur so lange? - &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/1221/medien/0009/index.html"&gt;Antonia Rados&lt;/a&gt; meldet sich jetzt in der Berliner Zeitung zum Fall Osthoff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es die Momente, wo man vielleicht doch an Gott glaubt, die ja, wie ich inzwischen weiß, einen sehr schönen und ziemlich schrägen Sinn für Humor hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, da sprach ein ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt davon, dass manche Deutsche bei ihren Auslandsreisen ein hohes Risiko eingehen und sich auf den Staat verlassen, dass der sie da wieder rausholt. &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-391451,00.html"&gt;"Sozialversicherungsdenken"&lt;/a&gt; nannte der Herr Chrobog das. (Ob er dabei die ganzen Tsunami-Opfer vom letzten Jahr meinte?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal geht's auch schief, wie bei der &lt;a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,druck-392501,00.html"&gt;Heidelberger Studentin&lt;/a&gt;, die jüngst in Ecuador erstochen aufgefunden wurde, da muss dann nur noch die Leiche nach Deutschland überführt werden. Manchmal bleibt es aber auch bei der üblichen Entführung wie eben im Fall von Susanne Osthoff. Der wird inzwischen regelrecht gedroht, sie solle ja nicht daran denken, jemals wieder in den Irak zu fahren. Vom &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-392464,00.html"&gt;Einreiseverbot&lt;/a&gt; in den Irak ist die Rede. Das wäre dann eine Art "Zwangsexil" in der fremd gewordenen Heimat Deutschland? Die Argumentation wirkt ein bisschen seltsam und wenn man es ernst nähme, müsste die Bundesregierung ALLEN Irakern und Irakerinnen in Deutschland Asyl anbieten, weil es derzeit dort einfach zu gefährlich ist. Dabei wird in der Realität schon wieder abgeschoben, weil in der Post-Saddam-Ära ja all die Asylgründe wegfallen, die mal gegolten haben. Aber ich schweife vom Thema ab...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, und heute wurde also im Jemen eine fünfköpfige Familie entführt. Dabei weiss man doch, dass der Jemen nun alles andere als ein sicheres Reiseland ist. Touristen waren das, also nicht mal Leute, die den Jemenitern helfen wollten, oder historische Kulturstätten sichern, also weder humanitäre noch kulturelle oder ganz profan wirtschaftliche Gründe. Bloße Abenteuerlust offensichtlich, möglicherweise gepaart mit diesem verwerflichen "Sozialversicherungsdenken", dass es schon irgendwie gut gehen wird. Die Familie war auch mit Studiosusunterwegs, also einem seriösen Reiseveranstalter. Die Einladung sei sogar dort aus einem Ministerium gekommen, und somit auch noch geradezu hochoffiziell. Hat nichts genützt, sind trotzdem entführt worden. - Und wie es der schräge göttliche Zufall will: es ist &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-392544,00.html"&gt;die Familie Chrobog&lt;/a&gt;, die da in den Händen jemenitischer Entführer festsitzt. So was Blödes aber auch! Ist schrecklich für die Familie, klar doch. Aber nach der doofen Bemerkung vom Herrn Chrobog ist ein wenig Zynismus auch angebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei, was mich ja endlos nervt ist, wie diese alten Männer so tun, als ob die Frau Osthoff ein dummes Ding sei. "Eigensinnig" sei sie, als ob das was Schlechtes sei. Dann wird ständig ein "Irak-Experte" zitiert ... und das soll &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3980229866/302-7751051-5904027"&gt;ausgerechnet der Scholl-Latour&lt;/a&gt; sein?? Als ob die Osthoff keine Ahnung hätte, wo sie sich da aufhält. Schon seltsam - oder doch Frauensolidarität? - dass sich lediglich die Claudia Roth und die Antonia Rados eher dahingehend äußern, dass die Osthoff schon wissen wird, was sie tut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113578062600016096?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113578062600016096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113578062600016096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/ich-will-heim-wo-ist-daheim.html' title='Ich will heim! - Wo ist daheim?'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113542355653491723</id><published>2005-12-24T11:53:00.000+01:00</published><updated>2005-12-24T12:32:50.693+01:00</updated><title type='text'>Unter Deutschen</title><content type='html'>Arme Susanne Osthoff. Armes, seltsames, unbegreifliches Deutschland.&lt;br /&gt;Bei der italienischen Journalistin Giuliana Sgrena wurde irgendwie mehr Anteilnahme gezeigt als sie entführt, mehr Freude geäußert, als sie unter dramatischen Umständen befreit wurde und nach Italien zurückkehrte. Wie anders aber im "Fall" Susanne Osthoff. Da wird die Schwester bei der Mahnwache angepöbelt, die öffentliche Anteilnahme hält sich sowieso stark in Grenzen. Nach der Befreiung wird darüber spekuliert, ob die Entführte nun für die Unkosten, die der deutsche Staat mit ihr hatte, aufkommen muss. Als das in Zweifel gezogen wird, melden sich früher &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-392013,00.html"&gt;entführte Sahara-Touristen&lt;/a&gt; und regen sich auf und fordern geradezu, dass Susanne Osthoff gefälligst auch zu zahlen habe. Inzwischen werden seltsame Informationen von &lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-392041,00.html"&gt;deutschen Geheimdienstmitarbeitern&lt;/a&gt; gemeldet, die Frau Osthoff in Bagdad getroffen (und möglicherweise erst gefährdet?) haben wollen. Gleichzeitig zeigen sich die Massenmedien darüber verstört und irritiert, dass "unsere" Geisel jetzt vorzieht nicht nach Deutschland zurückzukehren und sich dem medialen Trubel verweigert. Dabei sieht man sie schon bei Herrn Jauch, Herrn Kerner oder Herrn Beckmann im Sessel sitzend über die dramatische Entführung berichten, tränenden Auges die Versöhnung mit der Familie anzeigend und öffentlich Abbitte leistend, dass sie ihren eigenen Weg ging, der sie nun mal in den Irak führte, statt tagtäglich ihre Tochter auf dem Schulweg zu begleiten. &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-391609,00.html"&gt;Was für eine Frau? Was für eine Mutter?&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, jüngstes Kapitel dieser deutschen Geschichte: "&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-392213,00.html"&gt;Berlin dreht Osthoff-Projekten den Geldhahn zu&lt;/a&gt;" meldet Spiegel Online bezugnehmend auf einen Bericht in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Dann also Ade, deutsches Kulturzentrum in Arbil. (Was für ein praktischer Grund Kulturförderung zu streichen!) Im Radio wird die Frau sogar symbolisch nach Alaska verbannt. (Genau, da gibt's ja auch Öl.) Sie solle nicht mehr in den Irak, sie sei eine Plage.&lt;br /&gt;Ja, genau. Und Beethoven hätte nach seinen Hörproblemen doch besser malen oder töpfern sollen statt weiterhin stur an seiner Musik festzuhalten. Nicht wahr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113542355653491723?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113542355653491723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113542355653491723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/unter-deutschen.html' title='Unter Deutschen'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113509902167258337</id><published>2005-12-20T18:12:00.000+01:00</published><updated>2005-12-20T18:17:01.683+01:00</updated><title type='text'>Plagiatorenalarm in Legoland</title><content type='html'>Das darf doch nicht wahr sein! Lego hat sein geschütztes &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-390991,00.html"&gt;Monopol verloren&lt;/a&gt;. Ab sofort verkaufen auch Mega-Bloks und Best-Lock ihre gefakten "Legosteine" in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wird das nächste sein? Plagiate von Playmobil? Gefälschte Kinder-Überraschungseier? Ist denn nichts mehr heilig?? Und das vor Weihnachten. Unglaublich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113509902167258337?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113509902167258337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113509902167258337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/plagiatorenalarm-in-legoland.html' title='Plagiatorenalarm in Legoland'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113500670545729914</id><published>2005-12-19T16:29:00.000+01:00</published><updated>2005-12-19T16:38:25.470+01:00</updated><title type='text'>Folterspiele</title><content type='html'>Eben noch einen Bericht entdeckt, wonach &lt;a href="http://www.gmx.net/de/themen/lifestyle/leben/gesellschaft/1695206,cc=000000156300016952061MBgTw.html"&gt;britische Mädchen ihre Barbie-Puppen&lt;/a&gt; gerne foltern. Zu den beliebtesten Maßnahmen gehören verstümmeln, enthaupten und in der Mikrowelle schmoren lassen. Da war ich ja wirklich harmlos. Meinen wurde nur immer nur das lange Haupthaar abgeschnitten. Ja, ok, nach der Heißföhnbehandlung wies die ein oder andere Puppe am Kopf dann auch Schmorspuren auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Mädchen sei die "Barbie-Folter" übrigens etwas ganz normales.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht auch nur die Entwicklung hin zu einem eigenen Frauenbild?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise würde Jungen ihre Action-Man-Figuren nicht foltern, sondern eher ein nostalgisches Verhältnis zu ihnen bewahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spannend wäre jetzt zu wissen, ob Ken auch massakriert wird?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113500670545729914?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113500670545729914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113500670545729914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/folterspiele.html' title='Folterspiele'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113500530102660004</id><published>2005-12-19T15:50:00.000+01:00</published><updated>2006-01-01T18:00:49.126+01:00</updated><title type='text'>Wer schön sein will ...</title><content type='html'>Mist, jetzt hab ich schon wieder einen &lt;a href="http://www.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/lust/1691656,cc=000000185900016916561mjSC9.html"&gt;Trend &lt;/a&gt;verpennt! Obwohl ich das mit diesem Schönheitswahn ja noch nie so ganz verstanden habe. Ich wollte schon als kleines Mädchen immer so aussehen wie die alte Katherine Hepburn oder die alte Brigitte Horney. Die fand ich einfach wunderschön mit den ausdrucksstarken Gesichtern, aus denen viel gelebtes Leben aber auch so was wie Optimismus und Lebensfreude sprach. Dass es da also etwas zu geben scheint, was das Leben durchaus lebenswert macht und viel Genuß und wahrscheinlich auch ab und an nen Löffel voll Schmerz und Leid verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal. Inzwischen hab ich mich daran gewöhnt, dass man sich die Brüste und die Lippen aufpumpen, die Oberschenkel, Bauch und Po dafür absaugen lassen kann. Die Haut an Augenlidern, Stirn und Wangen soll ab und an etwas gestrafft werden. Außerdem kann man sich an allerlei Stellen hübsche Bildchen und Muster auftätowieren lassen oder sich verschiedene Körperteile perforieren lassen und kleine Ringchen oder Stäbchen hindurchziehen. Ich habe auch gelernt, dass es manche schön finden, sich mit künstlichen Narben oder Brandwunden zu verzieren. Und dann gibt es ja auch diverse zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler die vorführen, was man an seinem Körper sonst noch alles nett manipulieren könnte. Aber den neuesten Trend haben auch die alle verschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sind manche arabischen Frauen schon etwas modebewußter. In Ägypten, habe ich mir sagen lassen, wäre das schon lange ein recht profitables Geschäft und viele Frauen aus den Golfstaaten kommen extra dafür nach Ägypten, genau so wie mache Europäerin auch gerne eine kalifornische Schönheitsfarm aufsucht, um sich auf Vordermann bringen zu lassen. Obwohl es ja immer nur für einen selbst ist und nicht für den Mann oder Freund, dass man das macht. Dass man sich also beispielsweise die Brüste aufpolstern lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also der neueste Trend aus USA ist die vaginale Verschönerung. Genau!&lt;br /&gt;Anfängerinnen lassen sich einfach das Jungfernhäutchen wieder einnähen. Das freut, wie wir hören, nicht nur die streng muslimische Schwiegerfamilie sondern auch den amerikanischen Ehemann. Denn was schenkt man einem Mann, der schon alles hat. Ja, genau! Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Wen das mit dem x-ten Jungfernhäutchen dann langweilt, der oder vielmehr die kann sich dann die Vagina verengen lassen. Aber die Kür ist natürlich die umfassende "Laser Vaginal Rejuvenation", genau die vaginale Verjüngungskur mittels Laser.&lt;br /&gt;Da hat man sich das Gesicht und den Body für teures Geld liften und straffen lassen, und dann verrät die leicht faltige Vagina, dass man doch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat. Sowas sollte nicht passieren!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so wie früher in meinen Kindertagen Frauen mit Fotos aus der Bunten oder einem anderen Celebrity-Magazin zum Frisör kamen, weil sie auch so aussehen wollten wie Farah Fawcett oder Nena, so gehen sie jetzt zum vaginalen Schönheitschirurgen und zeigen ein Foto aus dem Playboy und wollen Lippen wie Gina Wild. Nein, nicht am Mund, Schätzchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind die Vagina Monologe von Eve Ensler eigentlich schon verfilmt worden? Zeit dafür wäre es jetzt! Aber natürlich erst nach einem passenden Schönheitsprogramm!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113500530102660004?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113500530102660004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113500530102660004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/wer-schn-sein-will.html' title='Wer schön sein will ...'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113408761087063958</id><published>2005-12-09T01:18:00.000+01:00</published><updated>2005-12-09T01:20:10.870+01:00</updated><title type='text'>Genderblog</title><content type='html'>Studierende der Humboldt Uni haben jetzt ein &lt;a href="http://genderblog.de/"&gt;Genderblog &lt;/a&gt;eingerichtet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113408761087063958?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113408761087063958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113408761087063958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/genderblog.html' title='Genderblog'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113408751692096612</id><published>2005-12-09T01:14:00.000+01:00</published><updated>2005-12-09T01:18:36.926+01:00</updated><title type='text'>Drogenmißbrauch</title><content type='html'>Die Situation in Iran scheint schlimmer zu sein als wir alle befürchten. Offenbar macht der Drogenmißbrauch auch vor den obersten Repräsentanten nicht halt. Anders lassen sich manche &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-389336,00.html"&gt;Äußerungen von Ahmadinedschad&lt;/a&gt; einfach nicht erklären. Jetzt fordert er in Mekka die Verlegung Israels nach Deutschland oder Österreich. ... Die Nebenwirkungen dieses Drogenkonsums sind wirklich beängstigend ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113408751692096612?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113408751692096612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113408751692096612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/drogenmibrauch.html' title='Drogenmißbrauch'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113390871709377110</id><published>2005-12-06T23:28:00.000+01:00</published><updated>2005-12-24T12:28:18.036+01:00</updated><title type='text'>Cameron</title><content type='html'>Jetzt ist ein Mann, der gerade drei Monate älter ist als ich, Parteichef der Tories geworden. Tja, das heißt nun wohl tatsächlich, dass man alt geworden ist. Oder dass die Zeit der Babyboomer nun auch zu Ende geht und die Herausforderer in den Ring steigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;David Cameron sei ein typischer Vertreter des Stadtteils Notting Hill, heißt es eben in den Nachrichten. Und ich erwarte schon, dass Hugh Grant in einer anstehenden Verfilmung den derzeitigen Oppositionsführer darstellen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113390871709377110?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390871709377110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390871709377110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/cameron.html' title='Cameron'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113390212154071099</id><published>2005-12-06T21:37:00.000+01:00</published><updated>2005-12-06T21:48:41.546+01:00</updated><title type='text'>Desinteresse oder Sankt Florian</title><content type='html'>Heute Mittag gab es im Radio eine Diskussionssendung zum Thema "CIA". Einer der Anrufer kannte kein Erbarmen. Er meinte allen Ernstes, dass jemand, der den Namen Khaled al-Masri trägt, egal ob deutscher Staatsbürger oder nicht, einfach schon mal auf Grund des Namens verdächtig sei. Da könne man dem CIA keine Vorwürfe machen. Und ein Deutscher mit arabischem Namen der sich zu Silvester in Mazedonien aufhält... Na, das sei doch wohl hochverdächtig. -- Ach ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt trägt Susanne Osthoff keinen arabischen Namen, ist aber Muslima. Und engagiert sich seit Jahren im Irak. Mit humanitären Projekten, nicht als Geschäftsfrau um viel schnelles Geld zu verdienen. Das scheint auch irgendwie verdächtig zu sein. Jedenfalls halten sich die Solidaritätsadressen in Grenzen. Während in Frankreich und Italien Menschen auf die Straße gingen, um die entführten Journalistinnen zu unterstützen, ist davon in Deutschlad keine Rede. Statt dessen Schuldzuweisungen. Was wollte die da? War sie nicht gewarnt worden? Mehrfach. Na also. Selbst schuld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ein sehr lesenswerter Beitrag zu diesem Thema von Arno Widmann in der &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/tagesthema/506409.html"&gt;Berliner Zeitung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ein weiterer interessanter Artikel auf &lt;a href="http://http://www.n24.de/politik/ausland/?a2005113010400369202"&gt;N24&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113390212154071099?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390212154071099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390212154071099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/desinteresse-oder-sankt-florian.html' title='Desinteresse oder Sankt Florian'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113390135804367924</id><published>2005-12-06T21:31:00.000+01:00</published><updated>2005-12-06T21:35:58.043+01:00</updated><title type='text'>Orientierung</title><content type='html'>Da habe ich heute morgen wirklich Angst bekommen:&lt;br /&gt;Condoleezza Rice ist in Europa und erläutert ihr Rechtsverständnis. Laut Spiegel Online soll sie bekannt haben, "dass wir (die USA) die Gesetze nicht brechen, sondern uns an ihnen orientieren." Aha. Und was soll das heißen? Kann, darf ich das auch? Mich an den Gesetzen orientieren. Ohne sie aber notwendigerweise einzuhalten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113390135804367924?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390135804367924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390135804367924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/orientierung.html' title='Orientierung'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19635394.post-113390019391582165</id><published>2005-12-06T21:15:00.000+01:00</published><updated>2005-12-06T21:16:33.916+01:00</updated><title type='text'>A New Beginning</title><content type='html'>Today is the first day of "Splendid Isolation".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19635394-113390019391582165?l=splendid-isolation.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390019391582165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19635394/posts/default/113390019391582165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://splendid-isolation.blogspot.com/2005/12/new-beginning.html' title='A New Beginning'/><author><name>masrah</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06255504546996469599</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
